Prognose ungewiss

Lukas Müller ist querschnittgelähmt

Lukas Müller

Lukas Müller

Bei Skispringer Lukas Müller wurde eine inkomplette Querschnittlähmung festgestellt. Er "kann seine Beine derzeit nicht bewegen", hieß es bei der Pressekonferenz des Uni-Klinikums Graz. Die Prognose ist derzeit noch ungewiss. Müller war beim Testspringen in Kulm schwer gestürzt und hatte sich an der Wirbelsäule verletzt.

Lukas Müller

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Die Operation am jungen ÖSV-Skispringer ist laut den Ärzten gut verlaufen, der 6. und 7. Halswirbel wurden stabilisiert. Die neurologische Untersuchung habe aber eine inkomplette Querschnittlähmung ergeben. Der junge Wintersportler kann seine Beine derzeit nicht bewegen. Hier müsse man die nächsten Tage abwarten.

Bereits am Notfallsort hätte ein "dringender Verdacht auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung" bestanden. Der Notarzt hätte entschieden, Müller in ein traumatologisches Zentrum zu transferieren. "Diese Entscheidung war richtig", so Professor Franz-Josef Seibert vom Uni-Klinikum Graz.

"Eine Rehabilitation kann bis zu einem Jahr dauern", so Seibert. Müller bleibt vorerst auf der Intensivstation. Erste Mobilisierungsmaßnahmen haben aber bereits begonnen.

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