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17.12.2011

Skispringen in Engelberg

"Schlieri" übersteht Sturz mit Prellungen

Schock-Sekunde am Samstag beim Skispringen in Engelberg. Gregor Schlierenzauer stürzte schwer, stand aber bereits kurz nach dem Sturz wieder auf den Beinen. Er kam mit Prellungen davon.

Glück im Unglück für Gregor Schlierenzauer. Der nach dem ersten Durchgang führende ÖSV-Star kam beim ersten von zwei Skispringen an diesem Wochenende in Engelberg schwer zu Sturz. Er zog sich dabei aber keine gröberen Verletzungen zu. Bei Untersuchungen im Krankenhaus Stans wurden Prellungen am Rücken und Handgelenk festgestellt.

ÖSV-Cheftrainer: "Er hat ein bisserl Blut gespuckt"
Wie Trainer Alexander Pointner erklärte, sei Schlierenzauer vom Kreislauf her nicht bei vollen Kräften gewesen und habe auch über einen leichten Druckschmerz in der Brust geklagt: "Er hat ein bisserl Blut gespuckt. Das gehört natürlich abgeklärt, aber es kann auch gar nichts sein", sagte Pointner, bevor sein Schützling im Krankenhaus durchgecheckt wurde.

Schlierenzauer war als Letzter vom Bakken gegangen, und der ständig anhaltende Schneefall ist ihm im Aufsprungbereich zum Verhängnis geworden. "Es kommt im Aufsprung am Schluss immer mehr Schnee zusammen. Wenn man dann ein bisserl auf die Seite springt, springt man in eine Art Teppich. Er hat einen Telemark gemacht, dann hat es ihm den Ski 'gefressen' wie wir sagen", erklärte der rot-weiß-rote Cheftrainer.

Schlierenzauers Start bei der Vierschanzentournee ist laut ÖSV-Angaben nicht in Gefahr. Die Entscheidung, ob Schlierenzauer im letzten Springen vor der Vierschanzen-Tournee am Sonntag in Engelberg antritt, soll in der Früh fallen.

Norweger Bardal siegt vor drei Österreichern
Schlierenzauer fiel durch den Sturz auf Platz elf zurück. Den Sieg holte sich der Norweger Anders Bardal. Landsmann Martin Koch holte sich überraschenderweise den zweiten Platz, Dritter wurde Weltcup-Vorjahressieger Thomas Morgenstern vor Andreas Kofler.
 

SKI NORDISCH - FIS WC Engelberg

Gregor Schlierenzauer stürzte schwer, ihm stand aber ein Schutzengel zur Seite (© GEPA pictures/ Oliver Lerch)


Gregor Schlierenzauer

Gregor Schlierenzauer mit Pressesprecher Florian Kotlaba, Renndirektor Walter Hofer (FIS) und einem Sanitater (© GEPA pictures/ Oliver Lerch)



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