Vierschanzentournee Wintersport

Kofler feiert Heimsieg am Bergisel

Kofler feiert Heimsieg am Bergisel

Andreas Kofler jubelt über seinen ersten Sieg beim Heim-Skispringen in Innsbruck (© BARBARA GINDL/APA)

Kofler
Andreas Kofler jubelt über seinen ersten Sieg beim Heim-Skispringen in Innsbruck
Andreas Kofler beendete Gregor Schlierenzauers Chance auf einen Sieg bei allen vier Stationen der Vierschanzentournee. Der Tiroler setzt sich vor seinem ÖSV-Kollegen durch und sorgte für Begeisterung beim Innsbrucker Publikum. Dritter wurde der Japaner Taku Takeuchi.

Skispringen am Bergisel

Bergisel-Springen
Der dritte Bewerb der Vierschanzentournee fand nicht nur in Innsbruck statt, sondern hatte auch einen Sieger aus der Tiroler Landeshauptstadt
Noch nie war Andreas Kofler am Bergisel auf dem Stockerl gestanden. Nun beendete der Tiroler den Fluch bei seinem Heim-Springen gleich mit einem Sieg. Kofler setzt sich mit 5,2 Punkten Vorsprung auf Gregor Schlierenzauer durch. Seine Sprunge waren 127,5 und 131,5 Meter weit. Zur Halbzeit war er auf Platz zwei in Lauerstellung gelegen.

Kofler bewies Nerven aus Stahl, denn ausgerechnet vor seinem Sprung gab es eine kurze durch starken Wind bedingte Pause. Kofler konnte den Triumph in seiner Heimat kaum fassen: "Unglaublich. Ich bin am Bergisel noch nie am Stockerl gestanden. Und jetzt stehe ich hier zuhause in Innsbruck ganz vorne", sagte der von den Zuschauern heiß umjubelte Tiroler.

+++ Meet&Greet mit Schlierenzauer gewinnen! +++

Kein "Grand-Slam", aber Schlieri trotzdem "dankbar"
Gregor Schlierenzauer freute sich mit Kofler über den Zweifachsieg, obwohl die Chance auf eine Million Euro im Fall von ersten Plätzen bei allen vier Stationen dahin ist. Schlieris 123 Meter im zweiten Durchgang waren zu wenig, um einen bärenstarken Kofler zu besiegen. "Ich bin mit meinen Sprüngen zufrieden. Vor allem bin ich dankbar, dass ich vor dieser Kulisse springen durfte", so der ÖSV-Star.

+++ Unsere "Adler" sind zum Knutschen gut +++


Drittbester Österreicher wurde Thomas Morgenstern als Sechster. Die Platzierungen der weiteren Österreicher, die für den zweiten Durchgang qualifiziert waren: David Zauner (17.), Michael Hayböck (19.), Martin Koch (23.) und Wolfgang Loitzl (24.).

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1 Kommentar
Sunny_Y Veteran (421)

Antworten Link Melden 0 am 05.01.2012 06:59

Ihr seit wirklich ein Wahnsinn!!!
Wünsche Euch alles Gte für die weiteren Springen.

Unsere Politiker sollten sich Euch als Vorbilder nehmen ... wenn die nur halb so viel arbeiten würden wie Ihr und sich so mit Österreich identifizieren, wie Ihr mit dem Skispringen, würde das Land anders da stehen und wir bräuchten keine Schuldenbremse und keine zusätzlichen Staatsanwälte für Korruptionsbekämpfung.

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