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28.01.2012

Ito mit Heimtriumph

Die ÖSV-Adler stürzten in Sapporo ab

Andreas Kofler

Ein enttäuschter Andreas Kofler wurde als bester ÖSV-Springer Neunter (© Reuters)

Daiki Ito hat am Samstag das erste von zwei Weltcup-Skispringen in Sapporo gewonnen und damit ausgerechnet in seiner Heimat seinen ersten Weltcupsieg gefeiert.

Österreichs Skisprung-Team hat am Samstag im ersten von zwei Weltcup-Bewerben auf der WM-Schanze 2007 in Sapporo eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. In Abwesenheit des zu Hause gebliebenen Gregor Schlierenzauer hatten Weltcup-Leader Andreas Kofler und Thomas Morgenstern im ersten Durchgang Windpech, Kofler konnte mit Rang neun noch einen Top-Ten-Platz herausholen.

Der Sieg ging erstmals an den japanischen Lokalmatador Daiki Ito, der mit dem minimalsten Vorsprung von 0,1 Punkten vor dem Norweger Anders Bardal siegte. Dritter wurde der Pole Kamil Stoch. Ito verhinderte damit vorerst, dass Bardal Kofler in der Gesamtwertung noch um weitere 20 Punkte näher rückte. Der Norsker überholte Schlierenzauer und weist auf Kofler nur noch 45 Zähler Rückstand auf.

Kofler behielt Gelbes Trikot
Morgenstern landete auf dem 16., Wolfgang Loitzl auf dem 24. Rang. Für Michael Hayböck, David Zauner und Manuel Fettner reichte es gar nicht für Weltcup-Punkte. Mit einem 129,5-m-Satz verhinderte Kofler im zweiten Durchgang zumindest, dass er das Gelbe Trikot abgeben muss. Er und auch Morgenstern landeten bei schlechten Aufwindbedingungen im ersten Durchgang nur bei 117,5 bzw. 114 Metern und damit waren alle Siegchancen freilich verpufft.

"Es ist mit dem Anlauf sehr eng bemessen. Wenn dann der Aufwind nicht da ist, dann macht das sehr viele Meter aus. Jetzt gehe ich eine Nacht drüber schlafen und versuche es morgen noch einmal", meinte Morgenstern nach Rang 16. Ähnlich wie den beiden ÖSV-Adlern ging es auch dem Deutschen Severin Freund, der nach einem 130,5-m-Satz im zweiten Durchgang nur 104 m weit kam und so vom 8. auf den 27. Platz zurückfiel.

Norweger überraschte
Für die größte Weite im Bewerb sorgte der immer stärker werdende Norweger Vegaard-Haukö Sklett mit einem 138,5-m-Flug im Finale, der ihn noch auf Platz vier brachte. Sklett verfehlt damit den Schanzenrekord von Roar Ljökelsöy (NOR) um nur 1,5 m.

Der zweite Bewerb, für den die Springer auf ausgeglichene Bedingungen hoffen, geht am Sonntag (02.00 Uhr MEZ/live ORF eins) in Szene.

Weltcup-Wertungen der Skispringer nach dem Samstagbewerb in Sapporo:
 
1. Andreas Kofler (AUT)        934
 2. Anders Bardal (NOR)         889
 3. Gregor Schlierenzauer (AUT) 866
 4. Thomas Morgenstern (AUT)    745

 5. Kamil Stoch (POL)           660
 6. Richard Freitag (GER)       646
 7. Daiki Ito (JPN)             520
 8. Robert Kranjec (SLO)        512
 9. Severin Freund (GER)        492
10. Roman Koudelka (CZE)        474
11. Simon Ammann (SUI)          307
12. Vegaard-Haukö Sklett (NOR)  264
13. Martin Koch (AUT)           238
14. Peter Prevc (SLO)           236
15. Lukas Hlava (CZE)           232
Weiter:
25. David Zauner (AUT)          137
30. Wolfgang Loitzl (AUT)        91
38. Michael Hayböck (AUT)        64
39. Manuel Fettner (AUT)         54




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