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28.01.2012
Volle Punktzahl
Vonn dominiert auch Abfahrt in St. Moritz
Lindsey Vonn dominierte in St. Moritz (© Reuters)
Elisabeth Görgl erwischte keine perfekte Fahrt, sie klassierte sich als beste Österreicherin an achter Stelle (+1,90). Sonntag steht noch eine Kombi auf dem Programm, Vonn geht auf ihren 50. Weltcup-Sieg los. Für Vonn war es der erste Sieg in einer Abfahrt in St. Moritz, es war ihr insgesamt 49. Weltcuperfolg, der achte in dieser Saison sowie der 24. überhaupt in dieser Disziplin.
Im Gesamtweltcup baute die 27-Jährige ihre Führung aus, sie liegt mit 1170 Punkten deutlich vor der Slowenin Tina Maze (818), der Deutschen Maria Höfl-Riesch (596) sowie den Österreicherinnen Elisabeth Görgl, Marlies Schild (je 548) und Anna Fenninger (547). In der Abfahrtwertung hat Vonn 430 Zähler auf dem Konto, Weirather ist neue Zweite mit 240 vor Görgl mit 235.
"Bisher immer Probleme in St. Moritz"
"Den mittleren Teil bin ich sehr gut gut gefahren, ich habe viel Geschwindigkeit ins Ziel mitgenommen. Bisher hatte ich immer Probleme in den Abfahrten in St. Moritz und habe Fehler gemacht. Gott sei Dank hat es in diesem Jahr endlich mit dem Sieg geklappt. Das ist wirklich wunderschön", freute sich Vonn, die am Sonntag in der aus Super-G und Slalom bestehenden Super-Kombination nach dem 50. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere greift.
Von Platz eins ist Görgl am Samstag fast zwei Sekunden entfernt gewesen, die Zweite der Kombi-Abfahrt von Freitag ist mit ihrer Performance in den Kurven, die Vonn optimal erwischt hatte, nicht zufrieden gewesen. "Es ist alles nicht so gelaufen, ich habe keine Ahnung, warum, ich bin nicht zufrieden", lautete der Kommentar der Weltmeisterin.
ÖSV-Läuferinnen mit Schwierigkeiten
Zweitbeste Österreicherin wurde Stefanie Moser als 14., Anna Fenninger und Nicole Schmidhofer landeten wie zwei weitere Läuferinnen ex aequo an der 19. Stelle. Punkte gab es noch für die am Vortag gestürzte Andrea Fischbacher (23.), Nicole Hosp (26.) und Mariella Voglreiter (30.). "Das Flache oben ist nicht wirklich meine Stärke, ich habe versucht, im technischen Teil aufzuholen, aber das ist schwierig, wenn man mit wenig Speed hinkommt", erklärte Fenninger.
Trotz des großen Rückstands war die Freude bei den weiteren Podestfahrerinnen groß. "Ich freue mich total. Lindsey fährt in einer eigenen Liga, das muss man neidlos anerkennen. Sie fährt die brutalste Linie und am saubersten über den Ski", sagte Höfl-Riesch. Weirather, die im Kampf um die kleine Kristallkugel bereits auf Platz zwei vorstieß, lobte ihr Arbeitsgerät: "Der Ski war eine absolute Granate."
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