Cuche Trainingsschnellster Wintersport

Russische Adrenalin-Abfahrt für Olympia

Kröll

80-Meter-Sprung: Klaus Kröll hebt im Schlusstteil der Olympia-Abfahrtsstrecke 2014 ab. "Die letzten 20 Sekunden sind schön. Am Anfang geht es aber nur hin und her."

Kröll

80-Meter-Sprung: Klaus Kröll hebt im Schlusstteil der Olympia-Abfahrtsstrecke 2014 ab. "Die letzten 20 Sekunden sind schön. Am Anfang geht es aber nur hin und her."

Olympiawürdig! Das war das Urteil der meisten Rennläufer nach dem ersten Abfahrtstraining in Krasnaja Poljana (Rus). Klaus Kröll und Bode Miller (US) übten Kritik. Schnellster: Didier Cuche (Sz) – und das nur wenige Stunden nachdem ihn Head-Boss Johan Eliasch (Sw) mit einem 1-Millionen-Euro-Offert zum Weitermachen überreden wollte.

1 Million Euro – das wäre eine Gehaltsverdoppelung für den fünffachen Kitz-Champ. "Typen wie ihn brauchen wir", begründet Eliasch. Die Chance, dass Cuche weiterfährt, ist aber minimal. Das ließ er nach seiner Bestzeit durchklingen. "Es gibt bei Head sicher auch interessante Möglichkeiten für mich, ohne zwingend weiter Ski zu fahren."

Die ÖSV-Asse hatten Probleme mit der Olympia-Strecke 2014: Streitberger 11.,  Kröll 12., Baumann 22. Nur Hannes Reichelt war schnell, er fuhr Bestzeit, ließ aber zwei Tore aus. "Die Abfahrt hält mit Wengen und Bormio mit und  kostet noch mehr Kraft." Für Kritik sorgte der kurvige Startabschnitt. "Ein epischer Super-G, aber keine Abfahrt", meinte  Bode Miller (US). "Schimpfen hilft ja eh nicht",  hadert Klaus Kröll. "Am Anfang geht es aber nur hin und her."


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