30. Januar 2011 22:50; Akt: 19.03.2012 12:51 Print

ÖSV-Präsident: "So sinkt das Sturz-Risiko"

Steilkurven, Sprünge, Action, Adrenalin: Die junge Sportart Ski Cross ist spektakulär - und hat dem alpinen Skilauf einen ganz wichtigen Schritt voraus. Die Stürze gehen glimpflicher aus. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel kennt den Grund dafür: "Die Geschwindigkeit ist niedriger. Das Verletzungsriskio wird dadurch enorm gesenkt."

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"Ski Cross ist, als würde man ein Taxi mit Höchstgeschwindigkeit durch die überfüllten Straßen von New York steuern." So beschreibt US-Star Daron Rahlves die Faszination Ski Cross.


Auffällig: Den "Rallye-Fahrern des Wintersports" passiert bei ihren abenteuerlichen Fahrten trotz Kampf Mann gegen Mann wenig. Andreas Matt, Sieger bei der WM-Generalprobe in Grasgehren (D): "Es schaut brutaler aus, als es in Wirklichkeit ist."


Kann der von Horror-Stürzen gebeutelte alpine Skisport sogar vom "kleinen Bruder" lernen?
ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel sagt Ja. "Beim Ski Cross fahren sie mit 60, 70, 80 km/h. Es gibt genauso Stürze, es passiert aber weniger." Sicherheitsstudien belegen das: "Reduziere ich im Skisport den Speed um 10 km/h, wirken um 25 % weniger Kräfte. Das Verletzungsrisiko sinkt."

Highspeed-Rennen mit 150 km/h Spitze hält der ÖSV-Boss für unnötig. "Kein TV-Zuschauer sieht den Speed. Die Fahrer werden einem großen Risiko ausgesetzt."


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