Cook stürzt schwer

04. Februar 2018 13:43; Akt: 04.02.2018 14:08 Print

Horror-Sturz überschattet Vonns Garmisch-Double

Lindsey Vonn gewinnt auch die zweite Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Wie am Vortag muss sie dabei aber um eine US-Teamkollegin bangen.

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Wer bei Olympia heiß auf die Goldmedaille in der Damen-Abfahrt ist, muss erst an Lindsey Vonn vorbei!

Das stellten die beiden Rennen in Garmisch-Partenkirchen eindrucksvoll unter Beweis. Nach ihrem Sieg in der Sprintabfahrt am Samstag triumphierte die US-Amerikanerin auch im Rennen auf der "kompletten" Kandahar-Strecke. Unfassbar: Für die 33-Jährige war es bereits der 81. Sieg in einem Weltcuprennen. Jetzt fehlen ihr "nur" noch fünf Siege auf den Weltrekord von Ingemar Stenmark, der 86 Mal ganz oben auf dem Podium stand.

Im Ziel lag Vonn elf Hundertstelsekunden vor der Italienerin Sofia Goggia, die sich wie tags zuvor mit dem zweiten Platz begnügen musste. Der Ärger darüber war aber nicht allzu groß. "Du schon wieder", rief Goggia lachend in Richtung Vonn. Auf dem dritten Platz landete Tina Weirather (Liechtenstein), ihr fehlte auf Goggia gerade einmal eine Hundertstel.

"Verschneider" sorgt für bange Momente

Für einen echten Schock-Moment sorgte aber erneut eine Teamkollegin von Vonn. Nach dem Horrorsturz von Jacky Wiles am Samstag erwischte es jetzt Stacey Cook. Der US-Athletin unterlief ein folgenschwerer "Verschneider", mit einem Irrsinns-Tempo landete sie beinahe ungebremst im Fangzaun. Es folgten lange Momente des Bangens, ehe Cook wieder auf ihren Beinen stand. Nachdem sie aber im Gesicht stark blutete, wurde sie mit dem Akia abtransportiert.

Licht und Schatten gab es hingegen für die ÖSV-Läuferinnen. Stephanie Venier schrammte als Vierte nur knapp am Stockerl vorbei, Nici Schmidhofer zeigte als Sechste ebenfalls eine sehr ansprechende Fahrt. Für Anna Veith hingegen lief die Olympia-Generalprobe nicht nach Wunsch. Die Salzburgerin landete mit mehr als 1,5 Sekunden Rückstand auf Vonn nur auf dem 14. Rang. Conny Hütter, die Dritte der Sprintabfahrt, reihte sich mit mehr als zwei Sekunden Rückstand sogar nur auf den hinteren Plätzen ein.

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(Heute Sport)

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