Rückschlag für IOC

01. Februar 2018 09:57; Akt: 06.02.2018 15:54 Print

Lebenslange Sperren der Russen-Doper aufgehoben

Nächstes Kapitel rund um das russische Staatsdoping bei den Olympischen Spielen 2014. 28 lebenslange Sperren wurden aufgehoben.

Die Flaggen des IOC und Russlands (Bild: imago sportfotodienst, imago stock & people)

Die Flaggen des IOC und Russlands (Bild: imago sportfotodienst, imago stock & people)

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Das IOC muss einen herben Rückschlag hinnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Donnerstag die lebenslangen Olympia-Ausschlüsse von 28 russischen Athleten aufgehoben. In elf weiteren Fällen wurden die Sperren teilweise für ungültig erklärt.

Der CAS gab den Berufungen der russischen Athleten – darunter auch die Sotschi-Olympiasieger Alexander Legkow (Langlauf) und Alexander Tretjanow (Skeleton) – Recht. Ein lebenslanger Olympia-Ausschluss sei ungültig. Sie erhalten auch ihre aberkannten Erfolge zurück.

Das heißt allerdings nicht, dass Legkow und Co. in Pyeongchang an den Start gehen. Die russischen Athleten haben keine Einladung vom IOC erhalten. Sie könnten ihre Starterlaubnis nur einklagen.

(wem)

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