ÖSV-Quotenstreit

11. Januar 2018 14:13; Akt: 11.01.2018 14:16 Print

Ski-Herren wollen mehr Olympia-Tickets als Frauen

Österreichs Ski-Asse kämpfen um die Olympia-Tickets. Jetzt fordern die ÖSV-Trainer von Herren und Damen je eine 12:10-Quote.

DUELL: Das große Duell der Ski-Herren

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Countdown für die Olympischen Winterspiele in Südkorea hat begonnen. Traditionell bedeutet das für die heimische Ski-Elite einen erbitterten Kampf um die verbleibenden Tickets für das Saison-Highlight. Während Stars wie Marcel Hirscher und Co. ihre Startplätze schon sicher in der Tasche haben, müssen andere noch zittern.

Doch nicht nur die Athleten selbst kämpfen in ihren jeweiligen Disziplinen gegen ihre Landsmänner und -frauen. Auch die Cheftrainer von Herren und Damen liefern sich einen Schlagabtausch. Beide wollen jeweils mehr Athleten nominieren als der andere.

Quoten-Streit im ÖSV

"12:10 hätte ich auch gerne", sagte Herren-Chef Andreas Puelacher. Er konterte damit die Quoten-Forderung von Damen-Chef Jürgen Kriechbaum.

"Das ist das Entscheidende: Wie viele Möglichkeiten von Podestfahrern hat die Damenseite, wie viele haben wir? Aufgestellt wird nach Leistungen", gibt sich Puelacher kämpferisch.

Sieben verschiedene Herren rasten in der aktuellen Saison schon auf einen Stockerlplatz. Die Damen kommen gesamt hingegen auf fünf Podestplätze.

Jede Nation darf maximal 22 Athleten mitnehmen, vier pro Bewerb einsetzen.

(Heute Sport)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herbert am 11.01.2018 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Das gewohnte Kasperltheater

    Ist das nicht immer dasselbe Theater? Da ist Hirscher, ein paar recht gute Fahrer, und für die Auswahl der Hoffnungsvollen wird der Trainerstab sehr gut bezahlt und sollte auf die blöden Machtspielchen verzichten. Es werden sicher nicht 12 österreichische Männer Podestplätze erobern - normal würde einer (Hirscher) genügen, wenn es nach Leistung, Medaillenchancen und Effizienz geht. Da könnten auch viele ÖSV-Trainer zuhause bleiben ...

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herbert am 11.01.2018 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Das gewohnte Kasperltheater

    Ist das nicht immer dasselbe Theater? Da ist Hirscher, ein paar recht gute Fahrer, und für die Auswahl der Hoffnungsvollen wird der Trainerstab sehr gut bezahlt und sollte auf die blöden Machtspielchen verzichten. Es werden sicher nicht 12 österreichische Männer Podestplätze erobern - normal würde einer (Hirscher) genügen, wenn es nach Leistung, Medaillenchancen und Effizienz geht. Da könnten auch viele ÖSV-Trainer zuhause bleiben ...

    • Herbert am 11.01.2018 16:24 Report Diesen Beitrag melden

      Kaspertheater statt Normalität (11:11)

      Und für die Damen, deren Trainer offenbar die unnötige Geschichte begonnen hat, gilt das gleiche: wenn er unfähig ist, sich für 11 Sportlerinnen zu entscheiden, sollte er besser gleich gehen.

    einklappen einklappen