Star ist dankbar International

George Michael plant Konzert für AKH-Ärzte

George Michael

George Michael vor seinem Haus in London

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George Michael vor seinem Haus in London

Vor seinem Haus im Norden Londons zeigte sich George Michael am Freitag erstmals der Presse und sprach über den "mit Abstand schlimmsten Monat meines Lebens". Das einzig Gute: Dass er gerade in Österreich war als er krank wurde. Von den Ärzten des AKH ist Michael begeistert. Zum Dank will er ein Konzert extra für die Wiener Götter in Weiß spielen.

Dünn sah der Star aus, als er sich den Journalisten stellte. Schwer atmend und mit Tränen in den Augen bedankte er sich bei seinen Fans und den Ärzten. Er durfte lange Zeit nicht sprechen, erzählte er, und dass er sich nach wie vor von seinem Luftröhrenschnitt erhole. "Ich hatte irgendetwas mit Streptokokken...Das ist eine Form der Lungenentzündung und sie haben im Grunde drei Wochen damit verbracht, mich am Leben zu erhalten", sagte Michael über die Ärzte im Wiener AKH.

Glücklich, den Bazillus dort bekommen zu haben
Seinen Kampf gegen die Krankheit beschrieb er als "den mit Abstand schlimmsten Monat meines Lebens", berichtet die britische Tageszeitung The Guardian. Nun fühle er sich "sehr schwach aber großartig". Er könne sich "unglaublich, unlaublich glücklich schätzen, dass ich hier bin und dass ich den Bazillus dort bekommen habe", lobte er seine Wiener Ärzte.

Konzert für Ärzte
Seine "Symphonica"-Tour wolle er nachholen. "Der Plan ist, für jede einzelne Person zu spielen, die ein Ticket hatte." Außerdem wolle er "ein Konzert spielen für die Ärzte in dem Spital in Österreich, die mein Leben gerettet haben."

Der britische Sänger, der hierzulande unter anderem für seinen Weihnachtshit "Last Christmas" bekannt ist, wurde am Donnerstag, nach knapp einem Monat aus dem Wiener AKH entlassen . Sein Wien-Konzert in der Stadthalle hatte er am Abend des 21. Novembers kurzfristig abgesagt; auch der Rest seiner "Symphonica"-Tournee wurde verschoben. Die beiden leitenden Ärzte, Christoph Zielinski und Gottfried Locker, hatten am 30. November in einem offiziellen Statement angegeben, Michael erhalte "aufgrund der Ernsthaftigkeit und Ausdehnung der Infektion" intensive Betreuung. Ihm sei "absolute Ruhe und Zurückhaltung" verordnet worden.

APA / Red.


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