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22.03.2012
Obduktionsergebnis liegt vor
Gerichtsmediziner: Whitney ist ertrunken!
Whitney Houston - der Obduktionsbericht enthüllt den schrecklichen Zustand der verstorbenen Soul-Diva (© Matt Sayles (AP))
Im Körper der Sängerin seien zudem Spuren von Kokain gefunden worden, die Droge habe zum Unfalltod beigetragen, hieß es in einer Mitteilung der Gerichtsmedizin von Los Angeles vom Donnerstag. Die Sängerin habe außerdem an einer Herzerkrankung gelitten, die mit ursächlich für ihren Tod gewesen sei. Houston war am 11. Februar tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills gefunden worden. Sie wurde 48 Jahre alt.
Möglicherweise erlitt Houston Herzinfarkt
Sie habe möglicherweise zuvor einen Herzanfall gehabt, teilte Craig Harvey, Sprecher der Gerichtsmedizin, am Donnerstag mit. "Wir wissen, dass sie eine Herzkrankheit hatte und dass sie chronisch Kokain konsumierte. Wenn es diese beiden Faktoren nicht gegeben hätte, wäre sie wahrscheinlich nicht in der Badewanne ertrunken." Harvey zufolge hatte die Sängerin kurz vor ihrem Tod die Droge eingenommen.
Das Ergebnis der Autopsie sei keine "echte Überraschung" gewesen, sagte Harvey. "Houston muss in der Wanne zusammengebrochen und dann unter die Wasseroberfläche gerutscht sein. Wir wissen, dass sie zunächst unter Wasser noch am Leben war, denn wir haben alle Anzeichen für Ertrinken vorgefunden."
Tod wird als Unfall eingestuft
Die Ermittler hatten ein Verbrechen ausgeschlossen. Der Tod wurde als Unfall eingestuft. Dem Bericht der Gerichtsmediziner zufolge hatte die Sängerin auch Spuren von Marihuana, Beruhigungsmitteln und anderen Medikamenten im Körper. Der abschließende Obduktionsbericht mit mehr Einzelheiten soll voraussichtlich in zwei Wochen veröffentlicht werden.
Drogen- und Alkoholprobleme
In der Hotelsuite waren Behälter mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Der Weltstar hatte immer wieder mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. Ein Mitarbeiter fand Houston wenige Stunden vor einem geplanten Auftritt auf einer großen Party der Grammy-Musikpreise.
Familie und Freunde hatten sich eine Woche nach Houstons Tod bei einer Trauerfeier in Newark (New Jersey) von der Sängerin verabschiedet. Sie wurde nahe ihrer Heimatstadt beigesetzt.
Houston war ein Superstar. Von Mitte der 80er Jahre bis weit in die 90er hinein regierte sie die Charts. Ihr Song "I Will Always Love You" für den Soundtrack des Films "Bodyguard" wurde die Liebeshymne einer ganzen Generation und ist weltweit die meistverkaufte Single einer Sängerin.
APA/red.
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1 Kommentar von unseren Lesern
christian196... (407)
23.03.2012 17:12
ihre hinterlassenschaft
hören wir uns immer wieder gern an. die lieder haben eine ganze generation beeinflusst.
aber auch ihr drogen-, medikamenten- und alkoholmissbrauch ist ein teil ihrer hinterlassenschaft an den wir uns erinnern sollten, der letztendlich auch ihren tod verursacht hat.
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