Letizia von Spanien International

Juan Carlos' verhasste Schwiegertochter ist 40

Juan Carlos' verhasste Schwiegertochter ist 40

Glückliche Familie am ersten Schultag: Die Prinzessinen Leonor (l) und Sofia (r) mit Papa Felipe und Mama Letizia (© EFE)

Glückliche Familie am ersten Schultag: Die Prinzessinen Leonor (l) und Sofia (r) mit Papa Felipe und Mama Letizia
Glückliche Familie am ersten Schultag: Die Prinzessinen Leonor (l) und Sofia (r) mit Papa Felipe und Mama Letizia
"Du wirst die Monarchie ruinieren" - mit diesen Worten soll Spaniens König Juan Carlos angeblich seinen Sohn Felipe gerügt haben, als der Kronprinz ihm verkündete, die geschiedene Fernsehjournalistin Letizia Ortiz heiraten zu wollen. Unterstützt von seiner Mutter, Königin Sofía, setzte Felipe jedoch seinen Willen durch und tat es vor acht Jahren.

Letizia, die an diesem Samstag 40 Jahre alt wird, ist zurzeit nach ihrer Schwiegermutter das beliebteste Mitglied der königlichen Familie in Spanien. Nach einer neuen Umfrage der Zeitung El Mundo meinen 43,5 Prozent der Spanier, dass die Prinzessin von Asturien bestens vorbereit sei, um eines Tages die Rolle der Königin zu übernehmen.

22.5.2004: Felipe heiratet gegen den Willen des königlichen Vaters seine Letizia. Dafür kann der König sie heute noch nicht leiden.
22.5.2004: Felipe heiratet gegen den Willen des königlichen Vaters seine Letizia. Dafür kann der König sie heute noch nicht leiden.
Die hübsche Letizia hat es allerdings nicht geschafft, die Zuneigung des Königs zu gewinnen. Juan Carlos habe es nie richtig verkraftet, dass sein Sohn eine Bürgerliche und obendrein Geschiedene ins Königshaus gebracht habe. Auch Letizias Beziehung zu den beiden Schwestern des Kronprinzen, den Infantinnen Elena und Cristina, soll distanziert sein. Dagegen soll das Verhältnis zwischen Letizia und Königin Sofía ganz herzlich sein.

Skandale um den König
Während Letizia und ihr Felipe immer beliebter werden, wird Juan Carlos angefeindet. Seine Elefantenjagd in
Afrika vor fünf Monaten ging durch alle Medien
. Auch, dass der König immer wieder Geliebte, so zum Beispiel die deutsche Prinzessin Corinna Sayn-Wittgenstein haben soll, schadete seinem Ansehen. Seit Gerüchte aufkamen, dass Juan Carlos auch uneheliche Kinder gezeugt haben soll, hat er bei vielen Untertanen alle Sympathien verspielt.  Zusätzlich brachte der Korruptionsskandal um Inaki Urdangarin, der mit der Infantin Cristina verheiratet ist, die spanischen Royals in die Schlagzeilen.

Spanische Helden und ihre Royals: (v.l.n.r.) Prinzessin Elena, Geburtstagskind Prinzessin Letizia, die kleinen Prinzesschen Leonor und Sofia, Papa Kronprinz Felipe und die Weltmeister Gerard Pique, Sergio Busquets und Victor Valdes mit dem König
Spanische Helden und ihre Royals: (v.l.n.r.) Prinzessin Elena, Geburtstagskind Prinzessin Letizia, die kleinen Prinzesschen Leonor und Sofia, Papa Kronprinz Felipe und die Weltmeister Gerard Pique, Sergio Busquets und Victor Valdes mit dem König
Glückliche Familie
Dagegen haftet Felipe und Letizia bisher kein Makel an. Beide wirken sympathisch und verantwortungsvoll. Sie haben zwei Töchter: Leonor (6) und Sofía (5). Am Freitag brachte das Paar die beiden Mädchen zur Privatschule Santa Maria de los Rosales, die auch schon Felipe besucht hat. Leonor geht dort bereits in die zweite Klasse der Grundschule, während Sofía sich im selben Gebäude im letzten Jahr der Vorschule befindet.

Spaniens König Juan Carlos I (ganz links), kann seine Schwiegertochter noch immer nicht leien, ist aber unbeliebt wie nie zuvor. Seine Königin Sofia sowie Kronprinz Felipe und seine Letizia werden hingegen vom Volk geliebt
Spaniens König Juan Carlos I (ganz links), kann seine Schwiegertochter noch immer nicht leien, ist aber unbeliebt wie nie zuvor. Seine Königin Sofia sowie Kronprinz Felipe und seine Letizia werden hingegen vom Volk geliebt
Stilikone mit eisernem Willen
Letizia zeichnet sich durch einen eleganten Stil aus, ihre öffentlichen Auftritte sind meist sehr zurückhaltend. Schon als Journalistin wurde sie von Kollegen als perfektionistisch bezeichnet. Dagegen werfen ihr Kritiker Distanziertheit, Hochmut und einen Hang zu autoritärem Verhalten vor. Die Dienerschaft im Zarzuela Palast soll ihr den Spitznamen "Die Chefin" gegeben haben.

In Spanien kursieren immer wieder Gerüchte über eine vermeintliche Magersucht der sehr schlanken Frau. Das Königshaus hat solche Vermutungen jedoch stets dementiert.

APA/red.

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

1 Kommentar
christian1965 Veteran (641)

Antworten Link Melden 1 am 15.09.2012 08:44

eine geschiedene in ein streng katholisches haus einheiraten zu lassen - die welt steht nicht mehr lang. ehebruch ist bei katholiken natürlich gestattet?

Fotoshows aus International (10 Diaserien)