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14.12.2011
Über Ehe, Haider, Geld
Jetzt packt Millionär Gaston Glock aus
Gaston Glock (li.) mit Organisator Hannes Jagerhofer (© Rainer Gregor Eckharter)
Zweifel, ob er nach der Scheidung auch an seine Familie und die drei Kinder denke, lässt Glock nicht gelten. Sowohl seine erste Frau als auch seine Kinder seien „mit großem Vermögen ausgestattet“ worden. Glock: „Wir reden hier insgesamt von einem dreistelligen Millionen-Eurobetrag“. Er wende sich jetzt „Neuem“ zu. Gewinne werden nun für „Wissenschaft, Forschung und soziale Projekte“ verwendet. Zudem will Glock einen Preis für „hervorragende erfinderische Leistungen“ aussetzen.
"Es gibt keinen Rosenkrieg"
Dass es soviel Aufregung um seine zweite Ehe gibt, verstehe er nicht, da er seine „Gattin Kathi schon seit vielen Jahren“ kenne. Es gebe keinen „Rosenkrieg“ mit seiner ersten Frau und er wolle auch keinen. Er werde aber „nicht zulassen“, dass „mit Unterstellungen, Unwahrheiten und Spekulationen mein Ruf oder der meines Unternehmens beschädigt wird.“
Auch zur Tatsache, dass er seit kurzem nicht mehr Geschäftsführer der Glock GmbH ist und bei der Gaston Glock GmbH derzeit nur als Notgeschäftsführer im Firmenbuch steht, spricht Glock. Er bestreitet, dass dies auf einen Fehler seiner Berater in der Auseinandersetzung mit seiner ersten Frau zurückzuführen sei. Glock: „Es passiert nichts zufällig, machen Sie sich keine Sorgen. Die Glock GmbH war und ist zu jeder Sekunde voll handlungsfähig.“ Hintergrund sei gewesen, dass ihn die Anwälte seiner ersten Frau „mit einem lästigen Fragenkatalog“ nerven wollten: „Daher bin ich kurzfristig aus der Geschäftsführung ausgestiegen. Ich lasse mich ja nicht pflanzen.“ In Kürze werde er auch wieder Geschäftsführer der Glock GmbH sein.
Glock: Keine Geldflüsse an Haider
Glock bestreitet auch, dass er jemals Geld an die FPÖ, das BZÖ oder Jörg Haider gegeben habe. Glock: „Im Gegenteil – ich habe jeden Kontakt zu Haider vermieden, als er sich plötzlich dem libyschen Regime und Saddam Hussein zuwandte.“
Zum millionenschweren Aufteilungsverfahren nach der Scheidung sagt Glock: „Langjährige Gerichtsverfahren werden am Ende zu nichts führen. Dabei verdienen nur die Anwälte.“
Auf die Frage, ob die Firma Glock eines Tages eine Tochter von Smith & Wesson oder Colt werden könnte, antwortet Gaston Glock: „Niemals.“
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