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09.05.2012

Nach Keszler-Beleidigung

Die "Marchfelderhof-Society" schlägt zurück

Jetzt schlägt die "Marchfelderhof-Society" zurück

Diese drei Herrschaften gaben ihren Senf zur "Causa Marchfelderhof" (© APA/dapd)

Die "Marchfelderhof-Society" schlägt zurück: Nach den Seitenhieben von Gery Keszler gegen die Besucher des Spargel-Lokals in der Ö3-Radiosendung "Frühstück bei mir" melden sich vermehrt Promis zu Wort, die sich auf den Schlips getreten fühlen.

Auch "Wortführerin" Jeannine Schiller setzte nach: "Ich verstehe nicht, wieso man Leute so beleidigt. Er predigt ständig Toleranz, die muss dann aber auch gerade er leben - auch bei Menschen, die ihm nicht zu Gesicht stehen. Er tut so, als wäre er ein Übermensch und wir Untermenschen." Schiller fühlte sich deshalb so beleidigt von Keszler, da sie ihre Rolle in der Society vor allem für ihre Charity-Projekte nutzt.

Schiller ortet sogar Antisemitismus
"Ich mache das ja nicht für mich. Ich mache seit 20 Jahren Charity, habe zwei Heime aufgebaut und viele Projekte wie 'Mama/Papa hat Krebs'", sagte die Society-Lady. Ihr Engagement sei zudem völlig unbezahlt und ehrenamtlich. "Was Keszler mit dem Life Ball macht, ist zwar toll, aber es ist sein Beruf", meinte Schiller. Zudem kritisierte sie, dass der Life Ball-Organisator das Wort "Mischpoche" verwendet hat: "Abwertend gemeint, ist das sogar antisemitisch."

+++ Keszler-Beleidigung bringt Schiller zum Kochen +++


Auch Christina Lugner fühlte sich beleidigt. "Das ist wirklich zutiefst unanständig - gerade der Jeannine gegenüber. Keszler predigt Humanität und Menschlichkeit und tritt sie selbst mit Füßen. Er ist offenbar der Meinung, er lebt in einer Mehrklassengesellschaft, wo er und seine Spießgesellen ganz oben sind und die Marchfelderhof-Society ganz unten", kritisierte "Mausi". Zudem wies auch sie daraufhin, dass Keszler durchaus selbst in dem Lokal verkehrte.

+++ Schiller kontert nach Keszler-Beleidigung +++

Auch "Mörtel" mischt mit
Der Life-Ball-Mann setzt nach: "Und, dass Frau Schiller Gratis-Stammgast im Marchfelderhof ist, ist eine Tatsache. Das einzige, das sie nicht verdient hat ist, mit Richard Lugner in einen Topf geworfen zu werden." Richard Lugner ließ das freilich auch nicht auf sich sitzen: "Keszler, der Schutzpatron des guten Geschmacks und des Personals des Marchfelderhofs, soll einfach mit dem Klingelbeutel für gerechten Ausgleich sorgen."

+++ Jetzt schießt auch Lugner gegen Keszler +++


"Dass viele Mitarbeiter des Life Balls um Gottes Lohn arbeiten, kotzt Herrn Keszler nicht an. Diese Gratissklaven können ja diesem Sittenspektakel ohne Bezahlung eines Eintrittes beiwohnen, was ja Lohn genug scheint", schrieb der Baumeister in einem E-Mail. Zudem bezweifelte Lugner, dass die Stars tatsächlich völlig ohne Honorar an dem Fest teilnehmen. "Das ist wie bei der Telekom", meinte der Baumeister.

Im Ö3-Wecker gab es auch von Moderator Robert Kratky eine Spitze gegen Keszler: "Außerdem - warum sagt Gery Keszler das den betreffenden Personen nicht selber? Er ist ja selbst auch bei fast jeder Kühlschrankeröffnung."

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