Promi-Solistin Lisas Leute

Sarkissova verlässt die Wiener Staatsoper

Sarkissova verlässt die Wiener Staatsoper

Balletttänzerin Karina Sarkissova (© APA)

Karina Sarkissova feiert Geburtstag

Geburtstagsfeier
Sarkissova freute sich über ihr Geschenk - einen BMW 116d
Nach 13 Jahren verlässt Tänzerin Karina Sarkissova die Wiener Staatsoper, die Solistin legt laut TV-Media ihr Engagement mit 31. August 2013 zurück. Die Staatsoper hat den Rücktritt akzeptiert.

Mit Ende August 2013 wird Sarkissova ihr Engagement an der Staatsoper auf eignen Wunsch beenden. Ballettdirektor Manuel Legris hatte das bererits akzeptiert. Gründe für den Rücktritt wurden nicht genannt. Derzeit ist Sarkissova in Karenz und kehrt ab 11. November an die Staatsoper zurück. Wann und in welchem Stück sie in dieser Saison zu sehen sein wird, ist noch offen.

Mit Nacktbildern bekannt geworden
Im Jahr 2010 wurde Sarkissova mit Nacktbildern österreichweit bekannt: Die Wiener Staatsoper hatte die gebürtige Russin gefeuert, nachdem Akt-Aufnahmen in zwei Magazinen erschienen waren. Nach großen Diskussionen wurde die Kündigung zurückgenommen. "Ich habe die Fotos nicht gemacht, um berühmt zu werden", so Sarkissova später.


OPERNBALL 2012: SARKISSOVA
Balletttänzerin Karina Sarkissova
Jurorin bei Dancing Stars
In letzter Zeit war Sarkissova, die mit ihrem Mann Wolfgang einen Sohn hat, gern und oft gesehener Gast bei zahlreichen Society-Events: "Es ist natürlich nett, wenn alle zu mir laufen, wenn ich auftauche." Außerdem war sie in der ersten Staffel der ORF-Sendung "Die große Chance" mit Zabine, Bernhard Paul und Sido in der Jury. Auch in der zweiten Staffel der "Großen Chance wird sie ab 7. September Jurymitglied sein.

Frühe Tanzkarriere
Bereits im Alter von vier Jahren hatte Sarkissova in ihrer Heimat Moskau ihre Ausbildung begonnen, ihre Mutter hatte sie stark gefördert: "Sie hat für meinen Tanz praktisch ihr Leben aufgegeben und aufgehört zu arbeiten." Als sie das erste Mal das Bolschoi-Theater betrat, war klar, dass sie auf der Bühne stehen muss. "Es war nicht wirklich das Ballett, das mich fasziniert hat, sondern das Theater, diese Luft, der rote Samt auf den Wänden", erklärt das Einzelkind.

Als mit zwölf Jahren das Angebot kam mit einem Stipendium ins Ballettkonservatorium nach St. Pölten zu wechseln, nahm ihre Mutter an. "Kurz vorher ist ganz überraschend mein Vater gestorben und meine Welt ist zusammengebrochen." Nachdem sie 1999 den Schweizer Tanzwettbewerb "Prix de Lausanne" gewonnen hat, bot man ihr bereits mit 15 Jahren eine Fixanstellung im Wiener Staatsopernballett an, die sie im darauffolgenden Jahr annahm.

(red.)

 


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