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225.000 Euro: Drogen-LiLo erkauft sich die Freiheit

Das amerikanische Rechtssystem machte sich gestern einmal mehr lächerlich im Umgang mit berühmten Straftätern. Der Fall Lohan ist das beste Beispiel. Zur Erinnerung: Die Schauspielerin wurde wegen Drogendelikten im Juli zu 90 Tagen Haft und ebenso vielen Tagen Entzug verurteilt. Hochbezahlten Anwälten sei Dank, musste die Skandalnudel nur zwei Wochen im Gefängnis und nur drei Wochen in einer Entzugsklinik verbringen.

Die angebliche Geheilte wurde, wie nicht anders zu erwarten war, prompt rückfällig. Vergangene Woche wurde bei einem unangekündigten Drogentest Kokain nachgewiesen. Weil sie deshalb gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde der gefallene Kinderstar gestern in Los Angeles von Richter Elden Fox zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Lohan hätte bis zur nächsten Anhörung am 22. Oktober hinter Gittern schmoren müssen.

Richterin hob Urteil des Richters nach wenigen Stunden auf
In Handschellen wurde die Drogenabhängige aus dem Gerichtssaal geführt. Dann aber begann hinter den Kulissen ein juristisches Schachspiel. Der Oberste Gerichtshof wurde von Lohans Anwälten eingeschaltet. Richterin Patricia Schnegg hob wenige Stunden später das Urteil des Kollegen auf. Gegen eine Kaution von 225.000 Euro wurde die Schauspielerin auf freien Fuß gesetzt.

Mittels elektronischem Armband wird nun kontrolliert, dass Lohan keinen Alkohol zu sich nimmt. Weitere Kautionsauflagen: Sie darf keine Drogen nehmen und sich nicht an Orten aufhalten, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Es wird also wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sie auch gegen diese Bestimmungen verstößt.

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