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Sponsoren rennen Tiger Woods davon

Zwar ist Tiger Woods der bestverdienende Sportler der Welt, doch die Folgen seiner außerehelichen Affären werden finanziell immer schmerzhafter. Nicht nur, dass seine Frau Elin Nordegren Anspruch auf bis zu 205 Millionen Euro Abfindung hat, jetzt ziehen sich auch die ersten Sponsoren zurück.

Heute kündigte die Management-Beratungsfirma Accenture ihren Vertrag mit Woods. Die weltweite Werbung des Unternehmens ist seit sechs Jahren auf den 33-Jährigen zugeschnitten, doch nach seinen Seitensprüngen ist er "nicht mehr der richtige Werbepartner" für Accenture.

Schlechte Zeiten für Gillette
Am Freitag verlautbarte Woods, sich für eine Weile vom Golfspiel zurückzuziehen, nachdem er erstmals seine Affären öffentlich eingestanden hat. Nur einen Tag später gab der Rasierklingenhersteller Gillette bekannt, seine Werbekampagne mit Tiger Woods bis auf Weiteres auszusetzen. "Tiger hat entschieden, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Diesen Wunsch nach Privatsphäre wollen wir unterstützen“, so das Unternehmen.

Ein anderer Werbeträger von Gillette hatte erst vor wenigen Wochen für negative Schlagzeilen gesorgt: Der französische Fußballstar Thierry Henry bereitete das entscheidende Tor im Spiel gegen Irland mit der Hand vor. Frankreich fährt nun zur Weltmeisterschaft, Irland muss deswegen zu Hause bleiben. Gillette bleibt Henry aber treu.

Aus für Tiger-Drink
Woods verliert hingegen mit PepsiCo einen weiteren Sponsor. Der Getränkeproduzent stellt den Durstlöscher "Gatorade Tiger" ein, behauptet aber, dieser Schritt habe nichts mit dem Privatleben des Golfprofis zu tun. Das Unternehmen sagte dem Wall Street Journal, man plane bereits seit Monaten eine Neustrukturierung der Produktpalette. Der Umsatz der Tiger-Getränke sei 2009 um ein Drittel eingebrochen.

Während die Sportartikelfirma Nike und der Computerspielehersteller Electronic Arts Woods weiterhin die Stange halten wollen, überlegt der amerikanische Telekomriese AT&T offiziell noch, ob man den Tiger als Werbeträger behalten soll.

Deutsche Politikerin empfiehlt Kastration
Auch außerhalb der USA erntet Woods öffentliche Kritik: Manuela Schwesig, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, empfahl im Rahmen einer Talkshow Tiger Woods eine Kastration. Nach einem Beitrag über einen Kolumbianer, der sich wegen seines ungezügelten Sexualtriebes per Rasiermesser selbst entmannt hatte, meinte Schwesig augenzwinkernd: "Ich würde Tiger Woods empfehlen, dass er das vielleicht nachahmt, um nicht mehr Eheprobleme zu bekommen."


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2 Kommentare
TanteJolesch Routinier (32)

Antworten Link Melden 0 am 15.12.2009 19:30

Profisport mit Millionengagen sollte es nicht geben...

...aber eine Kastration muss nicht sein!

TISCHTENNISTISCHBEINTISCHLERIN Veteran (188)

Antworten Link Melden 0 am 15.12.2009 00:01

wunder ?

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