Mode- und Beautyblog

"Mode statt Hode": Modeklasse fasziniert Publikum

Bereits seit Herbst 2009 ist der deutsche Modedesigner und Wahl-Pariser Bernhard Willhelm in Wien und hat hier die vierjährige Professur für der Modeklasse inne. Schon seit Beginn seiner Zeit in Wien setzt er frische Akzente bei der Themenwahl und Präsentationstechniken, dies auch bei der Erarbeitung der Shows der Modeklasse.

Modeklasse: "Mode statt Hode"

Modeklasse
Mikado als Kleidungsstück
Unkonventionellen Performance und ungewöhnliche Looks
Diesmal wurden die Arbeiten bewusst in einen künstlerischen Kontext gesetzt und von "Geltin", in Form einer unkonventionellen Performance. So sollen die Studenten auch einen unabhängigeren Blickwinkel für Materie und vor allem auch die verschieden Darstellungsmöglichkeiten entwickeln. Dass man damit vielleicht auch ein neues und kunstaffines Publikum anlockt, ist ein positiver Nebeneffekt.

Verzicht auf "normale" Models
Von einem großen Besucheransturm konnte man sich bereits in der bis auf den letzten Platz gefüllten Galerie überzeugen. Interessierte wollten nicht darauf verzichten die Arbeiten der Modeklasse live zu sehen. Gezeigt wurde sehr auffällig Mode im Kontext zu Kunst - keine im Alltag tragbare Kleidung, vielmehr hatte man den Eindruck, dass man sich ganz stark mit den Themen Verhüllen, Bedecken sowie Nacktheit auseinandersetzte. Dabei wählte man zwar die klassische Form einer Modeschau, verzichtete aber gänzlich auf weibliche Models: Die einzelnen Stücke wurden von "echten Männern" präsentiert.

Zusätzlich zu dieser Performance wird dann im Juni 2011 die "Show Angewandte 11", ebenfalls unter der Leitung von Bernhard Willhelm, stattfinden.

TH


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