"Andersrum ist nicht verkehrt"

08. Juni 2018 12:02; Akt: 08.06.2018 12:02 Print

Mariahilf feiert Offenheit und Toleranz

Das 13. LGBTIQ-Fest geht am 9. Juni 2018 mit einer bunten Show in der Otto-Bauer-Gasse über die Bühne.

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Zum 13. Mal feiert Mariahilf die Offenheit und Toleranz. Dabei setzt der Bezirk in der Otto-Bauer-Gasse ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander und spricht sich gegen Homo- und Transphobie aus. Initiativen für Lesben, Schwule, Bi- und Transgendersexuelle informieren und präsentieren sich. Für gute Stimmung sorgen das bunte Musik- und Tanzprogramm. Unter anderem sind Chris Bertl (Glitzerpop) und Virginia Ernst (Pop) dabei. Das Fest eröffnen um 15.30 Uhr offiziell amtsf. Stadtrat Mag. Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Das Showprogramm
Der Reigen an bekannten und bald sehr bekannten Künstlerinnen und Künstlern startet um 14 Uhr und wird voraussichtlich bis 20 Uhr dauern. Gegen 18.30 Uhr spielt Virginia Ernst. Die Musikerin ist aus der österreichischen Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Ihre Songs "Rockin" und "Soldier" wurden in kürzestes Zeit zu riesen Hits. Zuvor spielen Queerfunk, Chris Aguilar und Chris Bertl.

Beratung und Information
Neben den Showprogramm stehen zahlreichen Vereine und Initiativen der Community im Mittelpunkt des Festes. Über 30 TeilnehmerInnen, von der Aids Hilfe Wien über Beratungsangebote wie Courage oder der HOSI über Freizeitvereinen wie dem "Club Kreativ" bis hin zu den Schwul-Lesbischen Sport- und Tanzvereinen werden ihre Angebote und Informationen vermitteln. "Eine in Wien einzigartige Möglichkeit sich einen kompletten Überblick der Initiativen zu verschaffen", bekräftigt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, der Initiator des "Andersrum ist nicht verkehrt".

Gleiche Rechte für alle
"Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte sind universell und unteilbar", erklärt Rumelhart. Am 9. Juni setzt er mit dem Fest einmal mehr ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von LGBTIQ-Personen. "Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts, in der alle ihre Lebens- und Liebesmodelle frei wählen können", betont der Bezirksvorsteher und ergänzt, dass kein Mensch diskriminiert oder gar Gewalt ausgesetzt werden darf.:"Homo- und Transphobie haben bei uns keinen Platz!"

Feiern an der Einkaufsstraße
Die Konzeptionierung des Festes als Straßenfest am Nachmittag und direkt an der Mariahilfer Straße garantieren, dass zahlreiche BesucherInnen mit den Themen Lesbisch, Schwul, Bi oder Transsexuell (LSBT) in Berührung kommen können, was zum Abbau von Vorurteilen und Grenzen beitragen soll.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reuter am 08.06.2018 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Gratuliere zum Spitzenplatz

    Offenheit und Toleranz haben dem Bezirk den ersten Platz in der gestern veröffentlichten Kriminalitäts-Statistik verschafft. Polizeilich registrierte Straftaten insgesamt pro Tsd WienerInnen sind hier am höchsten. Mariahilf ist auch bei Diebstahl und Raub Spitzenreiter. Was lernen wir daraus? Uns Mariahilf nicht zum Vorbild nehmen.

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  • Statistiker am 08.06.2018 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Damals wie heute

    Mariahilf, das moderne Sodom und Gomorrha. Dekadent und krank bis in die Haarwurzeln. Wahrscheinlich wird das Ende ebenso aussehen.

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  • Deptslave am 08.06.2018 13:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andersrum lässt uns Aussterben

    Ein Fest für Nerds, und Minderheiten.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 09.06.2018 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Otto Bauer Gasse

    Vor 40 Jahren habe ich in der Sechshauserstrasse als Installateur gearbeitet. Wenn wir 15 Minuten zu früh zurück gekommen sind haben wir einen Abstecher in die Otto Bauer Gasse gemacht und vor einem bestimmten Hotel die Nuten und ihre Kundschaft beobachtet. Waren damals schon komische Leute in der Otto Bauer Gasse.

    • Ella am 09.06.2018 21:18 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Was hat bitte ein Hotel, ihre Kundschaften und (lustvollen)Beobachtern mit den LSBT Mitbürgern zutun? Dieses Straßenfest mit Aufklärungsinformationen und Unterhaltung ist für Offenheit, Toleranz und ein Respektvolles miteinander in unserer Gesellschaft !!!

    • Peter am 10.06.2018 06:27 Report Diesen Beitrag melden

      @Ella

      Ich glaube nicht das ich mir von ein paar verwirrten Kindern anhören muss das es laut ihnen mehrere Gender Gruppen gibt als Männlich und Weiblich nur weil sie nicht wissen zu was sie sind? Sie wollen nur Aufmerksamkeit erhaschen wie in Amerika .....

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  • Esslinga am 09.06.2018 06:31 Report Diesen Beitrag melden

    Normalo

    Schön langsam geht's mir auf die Nerven.

  • Southpaw am 08.06.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Oh wieder schön bunt!

    Wie Retro. Bunt ist out. Trotzdem viel Spaß, die Sicherheitszonen für Frauen nicht vergessen, stichschutzsichere Weste in Regenbogenfarben und immer schön eine Armlänge Abstand halten.

  • WolfgangHeute am 08.06.2018 13:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Transphobie?

    Was soll uns da wieder als Normal verkauft werden? Ich meine eine kleine überschaubare Minderheit hat da eine gewaltige Normalophobie. Wie vermehren sie sich eigentlich?

    • HeteTäte am 09.06.2018 15:00 Report Diesen Beitrag melden

      Gar nicht

      Das ist ja das Gute daran

    • Gori am 09.06.2018 21:15 Report Diesen Beitrag melden

      @HeteTäte

      Aber sie versauen den Nachwuchs anderer durch Adoption.

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  • TantePolly am 08.06.2018 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso heißt das nur WienerInnen?

    Wieso werden die anderen LGBTIQ-Identitären nicht auch sprachlich entsprechend hervorgehoben?