"Argo" als Eröffnungsfilm

25. Oktober 2012 21:53; Akt: 20.12.2012 16:20 Print

Briten-Star Michael Caine eröffnet Viennale

Alles was Rang und Namen hat drängte sich zur Eröffnung der 50. Viennale am Donnerstagabend im Wiener Gartenbaukino. Briten-Star Michael Caine, dem in diesem Jahr ein Tribute gewidmet ist, kam zum Auftakt, der mit dem Politthriller "Argo" von Ben Affleck begann.

 (Bild: Robert Newald)

(Bild: Robert Newald)

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Alles was Rang und Namen hat drängte sich zur Eröffnung der 50. Viennale am Donnerstagabend im Wiener Gartenbaukino. Briten-Star Michael Caine, dem in diesem Jahr ein Tribute gewidmet ist, kam zum Auftakt, der mit dem Politthriller "Argo" von Ben Affleck begann.

Selbst Direktor Hans Hurch, der sonst immer eine moralische Predigt zum Auftakt hält zeigte sich in (50.) Geburtstagsstimmung: "Ich geißele heute niemanden, ich feiere heute." Er wünschte allen "ein wunderschönes Filmfest: Happy Birthday, Viennale."

Seitenhiebe auf Romney vor dem US-Botschafter

Am Vorabend des Nationalfeiertages war überhaupt allen recht feierlich zumute. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) betonte die "öffentliche Förderung von vielfältigen Kulturen" und bekam großen Applaus. Viennale-Präsident Eric Pleskow schilderte, launig wie immer, seinen Blick auf Österreich aus dem amerikanischen Blickwinkel und teilte Seitenhiebe auf Finanzministerin Maria Fekter (V) und den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney aus – und das auch im Beisein des US-Botschafters William C. Eacho. Und auch der legendäre Kameramann Wolf Suschitzky, der heuer seinen 100. Geburtstag feierte, und Avantgardemeister Peter Kubelka wurden mit viel Applaus gefeiert.

Polit-Prominenz am Roten Teppich

Von politischer Seite beehrten u.a. Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S), Kulturministerin Claudia Schmied (S) und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz die Gala mit ihrer Anwesenheit. Sie wurden auch Zeugen der Österreich-Premiere von Ben Afflecks "Argo", in dem eine versprengte Gruppe US-Bürger mithilfe eines Films während der nationalen Revolution 1979 aus dem Iran hinausgeschmuggelt werden soll. Die absurde Geschichte basiert auf realen Begebnissen und läuft ab 9. November regulär in den österreichischen Kinos.