Urania-Schließung

03. September 2018 11:35; Akt: 03.09.2018 15:06 Print

Kasperl-Ende: Promis wollen ihm nun helfen

Thomas Drozda zieht aus, um den Urania-Kasperl vor der Pension zu retten - und holt sich Hilfe bei den Grünen und vielleicht beim Ex-Kanzler.

Seid ihr alle da? - Urania Puppentheater

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Seitdem berichtet wurde, dass der Vorhang im "Wiener Urania Puppentheater" für immer unten bleiben soll, besinnen sich immer mehr Leute auf ihr inneres Kind, verlangen lautstark nach einer Rettung der Unternehmens.

Seid ihr alle daaaaaaaaaaaaa?
Am 28. April 2019 soll Schluss sein, aber Ex-Kulturminister Thomas Drozda will etwas dagegen unternehmen. Per Twitter sucht er Unterstützer. "Das Schließen dieses Kleinods wäre ein schwerer Kulturverlust - DAS GEHT NICHT! Ich trage gerne mit anderen Engagierten dazu bei, das 'Aus' für das Urania Theater zu verhindern um in zwei Jahren den 70er zu feiern."

Potentielle Rettungskette: Drozda - Landau - Kern
Drozdas erster Gedanke galt dem grün-affinen Bildungsexperten Daniel Landau, bei dem Drozda anfragte, ob Interesse besteht. Landau war unter anderem einer der Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens. Landau seinerseits hätte auch schon einen potentiellen "Helfer" im Hinterkopf.

SPÖ-Chef und Ex-Kanzler Christian Kern äußerte sich auf Twitter ebenfalls nostalgisch über die Puppenbühne. "Dort war ich mit meinen Eltern, mit meinen Kindern und dort werde ich eines Tages mit meinen Enkerl hin."

Kerns Tweet lässt hoffen. Nun fragt sich ob und wie schnell Taten folgen.

Daniel Landau will Christian Kern mit ins Boot holen:


Die Nachricht des Kasperl-Direktors. (Quelle: Youtube)

Auch bei oeticket wurde die Nachricht über das drohende Aus von "Kasperl und Pezi" "mit großem Bedauern" aufgenommen. Geschäftsführer Christoph Klingler: "'Kasperl und Pezi' sind ein fixer Bestandteil der Wiener Kultur! Sie haben die Jugend von Generationen geprägt und begeistern auch heute noch unzählige Kinder. Ich bin sehr getroffen von der möglichen Einstellung und biete größtmögliche Unterstützung an, um das beliebte Wiener Kulturgut zu erhalten."

Konkret kann sich der oeticket-Geschäftsführer vorstellen, ab sofort den österreichweiten Vertrieb zu übernehmen und marketingtechnische Unterstützung zu leisten, um die Betreiber hier zu entlasten und eine bestmögliche Auslastung zu garantieren.


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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 03.09.2018 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kasperl ist gerettet!

    Endlich gibt's für Hr. Kern einen Posten.

    einklappen einklappen
  • rudi am 03.09.2018 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kasperl

    ich war als kind und dann mit 4 kindern und 6 enkelkindern mit abbo urania - kasperl - fan , freue mich in einigen jahren mit urenkerl hinzugehen , ich weiss dass familie müller wir deren vorgängerfamolie immer mit enthusiasmus hart arbeiteten um bestand zu erhalten , verstand nie dass der orf nicht mehr sendete , hierh wäre auch chance den betrieb zu retten , sonst wird schwer nachfolger zu finden sein bei dem täglichen ünerlebenskampf , der urania - kasperl ist kultur wie alle theater

  • Bully Herbich am 03.09.2018 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Türkenkasperlü

    Trü..tra..trüllalla... Der Türkrnkasperlü (c) B.H. ist schon würder da..

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Knut Randauch am 04.09.2018 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Den Wurschtl kann kaner derschlag'n.

    Hoffentlich hat Heinz Conrads recht. Allerdings geht es in dem Lied um den Praterkasperl. Gibt's den noch?

  • Pezifan am 04.09.2018 04:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krawuzikapuzi, UNBEDINGT weiterspielen!

    Warum werden die Stücke nicht mehr so wie früher im ORF gezeigt? Das würde doch der Puppenbühne sicher helfen. Ich , und später meine Kinder und Enkerln haben den Uraniakasperl geliebt, wir hatten auch immer ein Abo. Es wird soviel Unnötiges subventioniert, rettet doch Kasperl und den lieben Pezi...für unsere Kinder und Enkelkinder!

  • Buerger am 03.09.2018 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Rundfunkgebühren hernehmen und fertig.

    Man könnte ja mal einen Teil der ORF Zwangsgebühren für etwas Sinnvolles nutzen anstatt das sich die Chefetage dort wiedermal nen dicken Bonus für nix gönnt.

  • Si Vis Pacem am 03.09.2018 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Laut Stadt Wien

    nicht förderwürdig. Ist ja nur eine Wiener Institution, die vielen Generationen schöne Kindheitserinnerungen beschert hat.

    • Knut Randauch am 04.09.2018 11:22 Report Diesen Beitrag melden

      Der Stadt Wien unter

      Bürgermeister Zilk war es auch nicht wert, das (damals) älteste Kino der Welt (Erika, Kaiserstraße) am Leben zu erhalten. Es stand sogar im Guiness Buch der Rekorde.

    einklappen einklappen
  • bitte helft Kasperl am 03.09.2018 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    vielleicht hat jemand Erbarmen

    gibt es keinen erfolgreichen Unternehmer in Österreich der anstatt einmal einer Werbung im Fernsehen nicht den Kasperl retten könnte?