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22. September 2011 01:02; Akt: 09.12.2011 12:37 Print

Kunst-Popstar Schiele im Leopold-Museum

Das Leopold-Museum feiert seinen zehnten Geburtstag. Deshalb widmet es seinem größten Star Egon Schiele die Sonder-Ausstellung "Melancholie und Provokation".

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Die Ausstellung widmet sich Schieles frühen Werken. Schiele starb 1918 mit nur 28 Jahren. Trotzdem schaffte er es in der kurzen Zeit, die er hatte, zum vielgeliebten und vielgehassten Superstar zu werden.

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Bis heute schafft es der Publikumsmagnet, jedes Jahr Tausende Liebhaber ins Leopold-Museum zu locken. Weltweit gehört Schiele zu den berühmtesten Kunst-Exporten Österreichs.

Eine erste Auswahl der neuen Ausstellung:

Schieles erste Hauptwerke, die der Künstler ab 1910 mit nur 20 Jahren geschaffen hat, sind von einer tiefen Melancholie und Trauer, aber auch von einer Faszination am Ungewöhnlichen und Ekstatischen geprägt. Von 1910 bis 1914 wagte sich der geniale Maler an provokante Akte, die ihn zum Mittelpunkt der öffentlichen Kunstkritik machten. Selbst ältere Kollegen wie Oskar Kokoschka wagten nicht, ähnliche Motive auf die Leinwand zu bringen. Das Publikum entsetzte sich vor allem über Schieles provokante Aktdarstellungen, die durch ihre Drastik und Direktheit alle damals herrschenden Konventionen überschritten.

Im Untertitel der Ausstellung – das Egon Schiele-Projekt – klingt an, dass sich die Schau aber nicht auf eine historische Betrachtung von Schieles Meisterwerken beschränkt. Sechs ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz und Performance beschäftigen sich in je einem eigenen Raum mit dem exzentrischen Künstler der Jahrhundertwende.

"Melancholie und Provokation" 23. September 2011 bis 30. Jänner 2012

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