Premiere am 18. Mai

17. Mai 2018 03:32; Akt: 16.05.2018 16:56 Print

"Macbeth": Shakespeares Mordsweib wütet an Burg

30 Rollen für drei Schauspieler: Antú Romero Nunes macht's möglich und inszeniert das "schottische Stück" am Wiener Burgtheater.

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Wenn Lady Macbeth ihrer Mordslust aufs Töten ab 18. Mai freien Lauf lässt, muss sie nur aufpassen, sich nicht unabsichtlich selbst aus dem Weg zu räumen. In der blutigen Shakespeare-Tragödie schlüpfen drei Mimen (Christiane von Poelnitz, Ole Lagerpusch, Merlin Sandmeyer) in insgesamt 30 Rollen (darunter die machtgeile Feldherren-Gattin).

Mörderischer Plan für die Krone
Am Anfang steht wie immer eine Prophezeiung: Drei Hexen weissagen dem aus der Schlacht heimkehrenden Feldherrn Macbeth, dass er sich einmal zum König von Schottland krönen werde - sein Kamerade Banquo werde Stammvater eines Königsgeschlechts. Lady Macbeth, deren Gier nach Macht die ihres Mannes übersteigt, hört von dem Hexenorakel und entwirft einen teuflischen Plan: Macbeth tötet den schlafenden König, sein schlechtes Gewissen erwacht. Nachdem die Söhne des Königs Malcolm und Donalbain - misstrauisch geworden und von Macbeth öffentlich des Vatermordes verdächtigt - das Land verlassen haben, krönt sich der Mörder tatsächlich zum König von Schottland. Doch das Töten nimmt kein Ende: Macbeth lässt Banquo durch drei Auftragskiller zur Strecke bringen, dessen Geist kehrt jedoch zurück, nur sichtbar für Macbeth. Doch je unbeirrbarer Macbeth in seinem Blutrausch wird, desto mehr bröckelt die Fassade seiner Frau. Kurz vor der entscheidenden Schlacht wird ihm ihr Suizid gemeldet. Die Engländer greifen an, Macduff erschlägt Macbeth, Malcolm wird König von Schottland.

Neuerzählung mit lediglich drei Schauspielern
Das „schottische Stück“, wie es in der Theaterwelt abergläubisch genannt wird, ist Shakespeares mit Abstand kürzeste Tragödie - und zugleich eine der größten. Der Regisseur Antú Romero Nunes, der letzte Spielzeit Text und Handlung der Antikentrilogie "Die Orestie" verdichtet hat, erzählt Shakespeares mit elisabethanischen Gruseleffekten durchzogenes Nachtstück mit drei Mimen neu. Mit festgeschriebenen Rollenbildern, doch die Identitäten wechseln und bleiben trotzdem erkennbar.

Karten und Termine gibt's hier.


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(mado)

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