Rapper zu Helene Fischer

18. August 2018 14:28; Akt: 19.08.2018 11:21 Print

"Für so eine Aussage könnt ich dich f***en"

Capital Bra schießt gegen Helene Fischer. Dem ganzen vorangegangen ist eine Duett-Anfrage.

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Sechs Mal hintereinander schaffte es der Berliner Rapper auf die Platz 1 der Charts. Absoluter Rekord. Trotz des Höhenflugs hatte der Rapper noch einen Wunsch frei: Ein Duett mit Helene Fischer.

Seit Monaten versucht Capital Bra sich ein Feature mit der Schlager-Queen zu erkämpfen. Bislang ohne Erfolg. Und das soll sich in nächster Zeit wohl nicht mehr ändern.

Helene gegen Rap-Szene

Denn aus der anfänglichen Sympathie entwickelte sich offenbar Hass. So soll er laut eigener Aussage schon in Kontakt mit dem Management von Helene Fischer gestanden sein. Dieses bot dem Rapper ein Angebot an, mit dem er wohl nicht ganz einverstanden war. Hinzu kommt noch, dass die Schlagerkönigin nicht viel von der Hip-Hop-Szene hält.

Grund für die Annahme ist die heurige Echo-Verleihung, bei der die Skandal-Rapper Farid Bang und Kollegah einen Preis für ihr umstrittenes Album absahnten. Fischer dazu: "Den Echo zu gewinnen ist vielleicht das eine, die beiden dort auch noch auftreten und ihre Show machen zu lassen, fand ich persönlich bedrückend."

Farid Bang attackierte die Sängerin daraufhin in einem Song. In "G-Modelle" rappt er: "Helene meint, dass wir für Rap keinen Respekt verdienen. Eine Frage, hast du schon mal einen Text geschrieben?"

"Du wärst arbeitslos"

Nun erklärte Capital Bra den ganzen Streit in einer Instagram-Story. So sei ihm angeboten worden, auf Helene Fischers Album vertreten zu sein. Dagegen wehrte sich der Rapper jedoch, da er anfragte und nicht die Sängerin. Auch zu der Aussage, dass Fischer kein Respekt gegenüber Rappern hätte äußerte er sich: "Rapper schreiben für dich Texte. Und vor solchen Leuten hast du keinen Respekt. Das ist traurig."

Auch das Foto seiner Kollegen Farid Bang kommentierte er und richtete sich gegen Fischer: "Schade, dass du so über Rapper denkst und vor sowas keinen Respekt hast. Solltest du aber, weil ich kenne Rapper persönlich, die für dich die Texte schreiben und ohne diese Rapper wärst du heute arbeitslos."

Klingt so, als ob man sich ein Duett zwischen den beiden wohl abschminken könnte.


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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerhard am 18.08.2018 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Psychosoziale Defizite

    Der Rap kommt aus der afroamerikanischen Kultur der Sklavenarbeiter und auch den musikalischen Vorträgen in der Kirche, später wurde der Sprechgesang von der Hip-Hop-Musik übernommen. Heute sind die Texte das Spiegelbild psychosozialer Defizite der Sprecher (von Gesang kann man ja nicht sprechen), die im Sumpf von Kriminalität und Drogen gefangen sind. Die vulgäre und respektlose Ausdrucksweise hat absolut nichts mehr mit dem ursprünglichen Rap zu tun und ist nur noch dazu da, zu provozieren und zu beleidigen. Ein Zeichen von Hilflosigkeit.

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  • myopinion am 18.08.2018 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt für Rapper

    Viele Rapper wollen immer nur Respekt, führen sich aber selber so auf, dass sie ihn eigentlich nicht verdienen.... So wie dieser Rapper hier spricht, hat er auch keinen Respekt verdient.

  • aristoteles am 18.08.2018 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Respektabel, aber bedrückend

    Es nützt nicht einmal was, wenn sich man (frau) so extrem vorsichtig ausdrückt, wie es Fischer getan hat ... "dass sie auftreten durften, fand ich persönlich bedrückend" ---- der Wüterich will ihr also verbieten, dass sie etwas subjektiv bedrückend findet. Und er versucht ihr vorzuschreiben, dass sie Respekt aufbringen soll ... dabei geht es aus ihren Worten gar nicht hervor, dass sie gegenüber seinesgleichen respektlos wäre. Man kann auch eine respektable Person bedrückend finden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kiyuga am 19.08.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Paar

    2 die nix können, also passen sie gut zusammen!

  • helmar am 19.08.2018 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wer sind eigentlich jene

    Welche von diesen Rappern so begeistert sind? Scheinbar trauen sich das manche der "Fans" nicht mal offen zu sagen. Gusto und Ohrfeigen sind verschieden, genauso wie Mieren. Wenn aber Leute welche F.....en herum grölen dann "Respekt" vor ihrer "Kunst" fordern ist das schon, höflich aus gedrückt, mehr als seltsam. Und das in ihren Aussagen transportierte Frauenbild erklärt auch warum sie viele, oft in der Volkschulzeit stecken gebliebene Fans haben...;-)

  • mimimiiii am 19.08.2018 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Rapper

    sind für gute Musik so wichtig wie ein Wolf für eine Schafherde. Für mich die unnötigsten

    • Kiyuga am 19.08.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

      @mimimiiii

      Geb ich dir recht, aber Helene Fischer??? Würde die sich nicht halbnackt auf die Bühne stellen, dürfte sie höchstens im Seniorenheim singen.

    • Helene am 20.08.2018 08:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Kiyuga

      die singt bei der Akrobatik eh nicht mehr live.. würde sich ganz anders anhören und würde einigen die Ohren öffnen.. tja, traurig, wie man immernoch mit Playback und Autotune, den ganzen ehrlichen Musikern schadet

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  • Groove Tea am 19.08.2018 05:18 Report Diesen Beitrag melden

    Gossensprache und Proletentum

    als Modeerscheinung in der Popmusik. Erschreckend, was als modern und hip angehört wird. Diese Verrohung der Sprache setzt sich leider im Umgang mit anderen Menschen fort. Die Tätowierten schaun dazu für mich aus wie alte Zeitungen.

    • Knut Randauch am 19.08.2018 05:25 Report Diesen Beitrag melden

      Es war ein Ritter Immerblau,

      der hatt' a tätowierte Frau. Wenn er nachts nicht schlafen kann, schaut er sich die Bilder an.

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  • Orkrist am 19.08.2018 00:31 Report Diesen Beitrag melden

    Sowas braucht kein Normaler

    Jedem das seine. Rapper was ist das schon Radau Radau und schwachsinnige Texte

    • Eva Duru am 19.08.2018 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Orkrist

      und singen können's auch nicht. Denn das hat mit singen nichts zu tun.

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