Nach FPÖ-Attacke

14. August 2018 12:34; Akt: 14.08.2018 14:03 Print

Hubert von Goisern stellt sich hinter Ambros

Nach Rainhard Fendrich solidarisiert sich ein weiterer Musiker mit Wolfgang Ambros, der Kritik an der Bundesregierung geäußert hatte.

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In einem offenen Brief an die Tageszeitung "Der Standard" bezog der oberösterreichische Künster Stellung in der Causa rund um ein von Ambros getätigtes Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Darin hatte der 66-Jährige mit der Aussage, dass "es viele braune Haufen in der FPÖ gibt" für viel Wirbel gesorgt.

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Wolfgang Ambros im Clinch mit der FPÖ: Auf welcher Seite stehen Sie?
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Naturgemäß kam das bei dem Koalitionspartner der neuen ÖVP nicht sonderlich gut an. Im Internet kam es zu massiven Anfeindungen gegen Wolfgang Ambros. Künstler wie Rainhard Fendrich, Ernst Molden und Stefanie Sargnagel sprangen Ambros daraufhin in seiner Kritik zur Seite.

Das tut nun auch Hubert von Goisern. Gleich zu Beginn seines Schreibens warnt er davor, dass es "von verbalen Feindseligkeiten nurmehr ein kleiner Schritt zur Gewalttätigkeit" sei, und erinnert an das Österreich-zuerst-Volksbegehren, mit dem die FPÖ unter Jörg Haider im Jahr 1993 Hetze und Spaltung betrieb. Daran habe sich auch 25 Jahre später nichts geändert, die blaue Partei leide immer noch an "rhetorischem Durchfall" und tische dem Volk und sich selber "giftige Kost" auf.

Aber wir sind Freigeister
Weil Wolfgang Ambros "beim besten Willen nicht dem klassischen Feindbild der selbsternannten Heimatpartei" entspreche, sei die Empörung über seine Kritik am Stil der Regierungspartei umso größer. Parteisekretär Christian Hafenecker, der Ambros als "abgehalfterten Systemgünstling" bezeichnet hat, gibt er folgendes mit auf den Weg: "Abgehalftert. Das hätte der Generalsekretär gerne: Künstler mit Zaumzeug, damit er sie zur Tränke führen kann. Aber wir sind Freigeister. Pferdeäpfel auf das Haupt all jener, die uns an die Kandare nehmen wollen".

Scheint so, als wäre in dem durch das Interview vom "Woiferl" aufgebrandeten Streit zwischen Kunst und Politik das letzte Wort noch nicht gesprochen.


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(baf)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hannah am 14.08.2018 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ich seh ich seh- nur was ich will?

    Naja bei der "großen" Leserschaft des Standard, da kann man wenigstens sicher sein, daß die alle einer Meinung sind und auch sicher, daß die ihre die richtige ist. Da ist das Leben dann einfach, wenn man sich nicht mit anderen auseinandersetzen muß.

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  • gusti am 14.08.2018 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Der Nächste

    Jetzt erkennt man das System ! Vorgeschickt den Ambros und nun kommt jede Woche ein Neuer hinzu, Wette ,nächste Woche kommt der Nächste

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  • Moni am 14.08.2018 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sollen wir alles glauben was die sagen?

    Und es hat nix mit nix zu tun, daß sich Ambros und Fendrich befetzen (Knopfaugerl - Frühstück bei mir) und sich am Donauinselfest Jährchen später (von wem schnell organisiert) medien- und publikumswirksam versöhnen. Aber das war sicher nur ein Zufall! Das hätten sie bestimmt auch so und unter vier Augen gleich die Woche drauf auch gemacht.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Faustus Jermains am 16.08.2018 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    One Hit Wunder Hubsi

    Hubsi , das One Hit Wunder meldet sich zu Wort . Jetzt fehlen aber nicht mehr viele Staatskünstler die noch ihren Senf dazu geben können .

    • Black Cube am 16.08.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

      Die haben im Gegensatz zu Ihnen

      jedenfalls etwas zu sagen.

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  • Fritz Perina am 16.08.2018 06:28 Report Diesen Beitrag melden

    Klugheit

    Sie denken, weil sie bekannt sind, sind sie auch besonders klug!

    • Leser am 16.08.2018 15:48 Report Diesen Beitrag melden

      Besonders klug?

      In deren Alter kommt schon einiges an Erfahrung zusammen und das gesellschaftliche Umfeld besteht oftmals auch aus Personen die nicht nur mit den "10 Wörtern für die die Baustelle" ihr Auslangen finden. Aus persönlicher Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass ein beträchtlicher Anteil der künstlerisch Tätigen politisch weit umfangreicher und tiefgehender informiert sind als allgemein üblich. Liegt vielleicht auch daran das wenn man links wesentlich anders argumentieren muss als ein Rechtspopulist der sogar mit einer sinnlosen aber griffigen Aussage seinen Applaus einfährt.

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  • Detlef am 15.08.2018 18:41 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja

    Er stellt sich hinter Ambros und auf was wartet er, bis sich der bückt?

  • Pferdetaxi am 15.08.2018 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist klar!

    Das ein Schlusslich des Austripop dem Anderen unter die Arme greift....! Jedenfalls sind BEIDE mehr als entbehrlich!

  • rudi am 15.08.2018 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    goisern

    diese staatskünstler müssen doch spuren , wer nicht für spö ist wird verachtet , sogar dem armen niki lauda verhöhnt die spö langenzersdorf ganz grauslich

    • Black Cube am 16.08.2018 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      Dann können Sie uns doch sicher verraten

      wieviel an staatlichen Subventionen Herr Goisern und der Ambros bekommen. Verraten Sie uns das doch, wir hören.

    • ewald glanzer am 23.08.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

      künstler

      ich muß für jeden cd dvd rohling und für jedes andere speichermedium künstler abgabe bezahlen !!! und 1x im jahr wird von der GIS der künstlerbeitrag eingehoben !!!! ja für wen ist das wol das geld als wie für diese künstler die sich jetzt so aufregen und sagen sie bekommen nicht's vom staat !!! ich habe nicht gesagt sie sollen künstler werden !!!

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