"Ich will nicht depressiv sein"

08. September 2018 08:11; Akt: 08.09.2018 08:11 Print

Mac Millers letztes Interview vor seinem Tod

Am Freitag ist Rapper Mac Miller vermutlich an einer Überdosis gestorben. Kurz zuvor hat er über die Balance zwischen Glück und Traurigkeit gesprochen.

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Mac Miller wurde Freitagmittag in seinem Schlafzimmer in Los Angeles leblos vorgefunden. Ärzte stellten noch vor Ort den Tod des Musikers fest - er wurde 26 Jahre alt. Eine Drogenüberdosis wird als Ursache vermutet.

In seinen letzten Instagram-Posts machte Miller auf ein Interview im Magazin "Vulture" aufmerksam, das wenige Tage zuvor veröffentlicht wurde. Es wurde einen Monat vor seinem Tod geführt - und es sollte sein letztes sein. Darin sprach er über seinen Ruhm und dessen Folgen. Über seine Depression. Über seinen Ruf.

Miller versuchte eine Balance zu finden zwischen den Gefühlen von Glück und Traurigkeit. "Ich will nicht nur glücklich sein. Aber ich will auch nicht nur traurig sein. Ich will nicht depressiv sein. Was ich möchte, sind sowohl gute wie auch schlechte Tage."

Miller sprach auch über den Druck der Öffentlichkeit, den er sich selbst auferlegte, um irgendeinem Bild gerecht zu werden. "Aber das ist der Job. Dafür habe ich mich entschieden." Es helfe, wenn man sich seine eigene Wirklichkeit erschaffe. Diese müsse treibende Kraft im Leben sein.

Und Miller schien einen Weg gefunden zu haben: Er freute sich auf seine kommende Tour, wie er kurz vor seinem Tod schrieb:


Autounfall im Mai

Der Rapper mit dem bürgerlichen Namen Malcolm James McCormick machte keinen Hehl aus seinen Suchtproblems. Er soll von einem starken Hustensaft abhängig gewesen sein.

Nach einem Autounfall im vergangenen Mai war er wegen Fahrens unter Drogen- oder Alkoholeinfluss verhaftet worden. Er war mit seinem Auto gegen einen Strommast geprallt.


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(roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 10.09.2018 03:51 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstmord?

    In AT ist die Selbstmordrate übrigens höher als in den Vereinigten Staaten, sollte einem eigentlich zu denken geben... wenn man sich jene Themen ansieht die von unseren Medien bewusst verschwiegen werden weiß man auch warum.

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