Herzzerreißend

11. Januar 2018 16:43; Akt: 11.01.2018 17:58 Print

Emotionale Botschaft an Adoptivbaby geht viral

Ein rührendes Video einer jungen Frau, die ihren Sohn aus traurigen Gründen nach der Geburt zur Adoption freigibt, geht um die Welt.

Hannah gab ihren kleinen Taggart zur Adoption frei. (Bild: Instagram)

Hannah gab ihren kleinen Taggart zur Adoption frei. (Bild: Instagram)

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Hannah aus dem US-Bundesstaat Utah wurde mit jungen 18 Jahren schwanger. Sie und ihr Partner Kaden freuten sich riesig auf das baldige Familienglück. Doch im zweiten Monat ihrer Schwangerschaft stirbt Kaden unerwartet im Schlaf. Eine Welt bricht zusammen.

Hannah entscheidet sich daraufhin, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Ohne ihren geliebten Freund könne sie das Kind nicht großziehen und so habe ihr ungeborener Sohn zumindest die Chance, in einer glücklichen Familie aufzuwachsen.

One year ago today was the best, most incredible and most tiring day of my existence. I gave birth to the love of my life. The most beautiful baby boy in the whole entire world. He is my heart and my soul. This baby boy has saved me in ways I could never explain. He is the reason I love God and the reason I have so much love for Jesus and for the Atonement. I will never be able to express to him how grateful I am that he became apart of my life. I don't know what I would do without him. I am not me without him here on this earth. He has given me purpose. From the moment I heard his cry, tears flowed from my eyes. They were tears of a new kind of love that I had never experienced before. The all consuming love that a mother has for her child. If I could go back and live these three days of agony all over again, I would do it in a heartbeat. Happiest first birthday to the love of my love, my sweet Taggart Kaden Marsh. You will always be my first true love. 💙

Ein Beitrag geteilt von Hannah Mongie (@ihannah262) am

Bevor sie ihren kleinen Schatz nach der Geburt aber an die Adoptiveltern weitergab, nahm sie eine rührende Videobotschaft für ihren Sohn Taggart auf. Unter Tränen erklärt sie: "Bevor ich dich jetzt Brad und Emily übergebe und du ihr kleiner Junge bist, will ich, dass du weißt, dass ich dich wirklich, wirklich sehr liebe. Mehr als ich jemals einen anderen Menschen geliebt habe. Ich habe diese Entscheidung aus Liebe getroffen, weil ich wusste, dass ich dir nicht das geben kann, was du brauchst: Mama und Papa. Ich hoffe dein Papa, passt auf uns auf."

Die herzzerreißende Video-Nachricht ging viral. Auf der Facebook-Seite "Love What Matters" wurde der Clip, der am 6. Jänner dort geteilt wurde, schon über 2,7 Millionen Mal aufgerufen. Obwohl die Geschichte schon älter ist, rührt sie auch heute noch Millionen User weltweit.

Mit Adoptivfamilie befreundet

Hannah hat sich mit Emily und Brad für Adoptiveltern entschieden, denen es wichtig ist, dass Taggart Kontakt zu seiner leiblichen Mutter behält. Das war auch Hannah sehr wichtig.

Mittlerweile ist die Geburt des Kleinen schon zwei Jahre her. Hannah darf ihren Sohn regelmäßig besuchen und ist mit Adoptivmama Emily richtig gut befreundet. Wenn der kleine Taggart eines Tages alt genug ist, um zu erfahren und zu verstehen, was passiert ist, wird er sich bestimmt darüber freuen, gleich zwei Mütter zu haben.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Susi am 11.01.2018 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Tut mir leid, aber ich seh's nicht

    Man gibt kein Kind her, das man liebt.

    einklappen einklappen
  • Jan am 11.01.2018 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben 2018

    Waaas? Wegen finanziellen Problemen das Kind hergeben? Sozial ist die USA ja nicht. Das ist die einzige und wichtigste politische und zivilisierte Sache die in diesem Staat fehlt. Eine Schande ist das! Vielleicht sollte man Trump mal in der Sache schreiben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Jan am 11.01.2018 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben 2018

    Waaas? Wegen finanziellen Problemen das Kind hergeben? Sozial ist die USA ja nicht. Das ist die einzige und wichtigste politische und zivilisierte Sache die in diesem Staat fehlt. Eine Schande ist das! Vielleicht sollte man Trump mal in der Sache schreiben.

  • Susi am 11.01.2018 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Tut mir leid, aber ich seh's nicht

    Man gibt kein Kind her, das man liebt.

    • Das omen am 11.01.2018 20:43 Report Diesen Beitrag melden

      @susi denken sie anders

      ich sehe eine mutter die nicht wusste wie sie ihr kind gross ziehen kann. 1 weil sie selbst gerade einen emotionalen schock durchlebt hat 2 weil es alleine sehr schwer ist einen kind gross zu ziehen so wenn eine mutter dann überfordert ist oder ihr kind verwahrlosen lässt sind es dann wieder die shitstormer die sich darüber beschweren warum man das kind bei der mutter gelassen hat. ich finde es sehr verantwortungsvoll von ihr dass sie diesen schritt gewählt hat. es ist schön zu sehen dass es eine freundschaft zwischen adoptiv familie und der mutter gibt.

    • Susi am 12.01.2018 08:27 Report Diesen Beitrag melden

      @Das omen

      Dann braucht sie psychologische und soziale Hilfe, denn auch wenn es anfangs hart ist, finden sich immer Menschen oder der Staat, die einem helfen. Und die Zeiten werden mit dem älter werden des Kindes besser. Dann wird sie ihr Kind bei sich haben wollen und nicht bei der Pflegefamilie um gelegentlich auf Besuch hinzugehen.

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