Mysteriöser Mischling

21. Dezember 2017 08:52; Akt: 21.12.2017 12:04 Print

Ist es ein Bär, oder ist es ein Hund?

Der Kopf gleicht dem eines Bären, der Körper dem eines Hundes: Im Süden Russlands wirft ein ausgesetztes Tier viele Fragen auf.

Der bizarre Mischling sei zu traumatisiert und aggressiv um ein neues Herrchen zu finden, berichtet die "Siberian Times".

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das seltsame Geschöpf wurdein der Nähe der Stadt Tscheljabinsk im Süden Russlands auf der Straße ausgesetzt. Tierschutzaktivisten brachten das Wesen zunächst in einem Heim unter. Auch die Pfleger waren sich zunächst nicht sicher, um welche Tierart es sich handelte. Darum gaben sie ihm den Namen "Medvebaka" — ein zusammengesetztes Wort aus Medved (Bär) und Sobaka (Hund).

Das Tier geht auf allen vieren und hat ein sehr dichtes, braunes Fell. "Es hat ein schwieriges Temperament und beisst, wenn man sich ihm nähert", sagt Tierpflegerin Polina Kefer zur "Siberian Times". "Es leidet unter großem Stress", erklärt sie.

"Ausgesetzt wie ein altes Spielzeug"

Nach einigen Untersuchungen kamen Tierärzte zum Schluss, dass es sich um einen etwa vierjährigen Rüden handeln muss. Es sei offenbar eine "abgefahrene Hundekreuzung" zwischen einem chinesischen Chow-Chow und einer langnasigen Hunderasse, so die Experten.

"Er hat die typische blaue Zunge eines Chow-Chows", so Polina Kefer. Der Mischling sei jedoch "ein schlechtes Zuchtprodukt. Es erinnert einen an Tiermärkte, an denen skrupellose Züchter Hybridhunde als reinrassige Hunde verkaufen. Sobald die Welpen größer werden, werden sie ausgesetzt wie ein altes Spielzeug."

Er mag keine Menschen

"Wir haben versucht, den Hund an eine Familie zu vermitteln, es hat aber nicht geklappt. Das Tier hat kein Interesse, mit Menschen zu sozialisieren", sagt ein Mitarbeiter der Tierheims. "Als er bei uns im Heim wohnte, versteckte er sich in seinem Käfig. Bei der neuen Familie versuchte er aber immer wieder wegzulaufen. Er hasst offenbar die Leine."

Derzeit tun die Tierpfleger alles, um das Vertrauen des Hundes zu gewinnen. "Wir geben ihm unser bestes Hundefutter, aber es wird wahrscheinlich Monate dauern, bis er zutraulicher wird."

(kle)

Themen
Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tierliebhaber am 21.12.2017 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechtmenschen

    Armer Kerl! Was sind Hominiden nur in der Lage Tieren anzutun.

  • szussi am 21.12.2017 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    dem mensch ausgeliefert

    in jedem fall, dem mensch ausgeliefertes armes tier.

  • Chris am 21.12.2017 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mutant?

    Tschernobyl ist zu weit weg oder?

Die neusten Leser-Kommentare

  • szussi am 21.12.2017 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    dem mensch ausgeliefert

    in jedem fall, dem mensch ausgeliefertes armes tier.

  • Chris am 21.12.2017 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mutant?

    Tschernobyl ist zu weit weg oder?

  • Tierliebhaber am 21.12.2017 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechtmenschen

    Armer Kerl! Was sind Hominiden nur in der Lage Tieren anzutun.