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07.12.2009

Chronist der Außenseiter: Tom Waits ist 60

Seine raue Stimme ist Tom Waits' Markenzeichen. Doch die Musik ist nur ein Teil seiner Arbeit. "Der Chronist der Außenseiter" (Süddeutsche Zeitung) beschreibt auch in Literatur und Film die Ränder des amerikanischen Traums. Heute wird Waits 60 Jahre alt.

Seine Geschichten hat er sich bei seinen frühen Jobs als Geschirrwäscher und Türsteher geholt. „Ich fand, dass in den Unterhaltungen viel Musik drin war“, sagte er einmal in einem Interview. Seine musikalische Karriere startete der Autoditakt in den späten 1960ern in Kalifornien.

Dylan und Beat Generation
Vor allem Bob Dylan, Frank Sinatra und die Literaten der Beat Generation (Allen Ginsberg, Jack Kerouac u.a.) beeinflussten den jungen Singer-Songwriter und auch sein exzessives Trinkverhalten. 1973 veröffentlichte Waits seine erste Platte, bis Mitte der 1980 brachte er dann beinahe im Jahrestakt neue Alben heraus. Songs über das alltägliche Leben, scheinbar unbedeutende Begegnungen, Charaktere im Abseits.

Jarmusch, Erfolg und Underground
In den 1980ern kamen auch Arbeiten für Filme und Schauspielerei hinzu. Vor allem mit Jim Jarmusch ("Night on Earth", "Down by Law") arbeitete Waits zusammen, ab den 1990er Jahren schrieb der US-Sänger auch Theaterstücke. Mit den Jahren kam auch die Anerkennung (zahlreiche Grammy-Nominierungen), dem Underground blieb Waits aber stets treu.

Genauso wie seinen melancholischen Geschichten über Einzelgänger, Außenseiter und ziellos Reisende. Heute kommt Waits an seinem 60. Geburtstag zumindest an einer Station an.

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