Kultur

Feueralarm! Rammstein wollen Russland-Tour absagen

Russlands Präsident Dmitri Medwedew versprach schon kurz nach dem Brandunglück rund 1.400 Kilometer Östlich von Moskau strengere Feuerschutzbestimmungen im ganzen Land. Diese scheinen die Behörden nun sehr ernst zu nehmen, was zumindest russische Rammstein-Fans wenig freuen wird.

Veranstalter sieht keine Gefahr

Rammstein bleibt wohl keine andere Wahl, als im Fall einer strengen Auslegung dieser Bestimmungen ihre Russland-Konzerte abzusagen. In den Verträgen, den die Band mit allen Veranstaltern ihrer Shows abschließt, wird unmissverständlich klar gemacht: Ohne Feuer gibt es kein Konzert. Der russische Konzert-Veranstalter Eduard Ratnikow versucht nun zu beschwichtigen.

"Die Bürokraten in Russland fürchten nach dem Inferno von Perm jegliche Pyrotechnik in geschlossenen Räumen. Aber diese Angst ist unbegründet", erklärt der Veranstalter. Die Band hantiere stets mit schwer entflammbarer Ausrüstung, es bestehe also keine Brandgefahr. Dennoch bleiben die Bedenken des russischen Zivilschutzes. Die Shows in Moskau und St. Petersburg Ende Februar stehen damit wohl vor der Absage.

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