Kultur

Minichmayr wird neue Buhlschaft-Mimin

Für die oberösterreichische Schauspielerin geht der Erfolgslauf weiter. Im Februar 2009 erhielt sie bei der 59. Berlinale für den Film "Alle Anderen" den Silbernen Bären als beste Schauspielerin. Im März wurde sie für ihre Rolle in der Haas-Verfilmung "Der Knochenmann" mit dem Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet. Im Mai folgte der 3sat-Preis für "Der Weibsteufel". Im Cannes-Sieger "Das weiße Band" von Michael Haneke hat sie ebenfalls eine kleine Rolle gespielt.


Brandauer: "Eine der größten Begabungen ihrer Generation"
Mit der Rolle der Buhlschaft ab 2010 bleibt Minichmayr weiterhin im internationalen Rampenlicht. Das Markenzeichen der Mimin ist ihre rauchige Stimme. Klaus Maria Brandauer, ihr Lehrer am Reinhardt-Seminar, sieht in der 32-Jährigen "eine der größten Begabungen ihrer Generation". Minichmayr wurde 1977 im Linzer Vorort Pasching geboren. Nach der Absolvierung des Reinhardt-Seminars wurde sie direkt ans Burgtheater geholt. 2004 wechselte Minichmayr an die Berliner Volksbühne. Nach dreieinhalb Jahren kehrte sie nach Wien zurück.


Nicholas Ofczarek übernimmt den Part des Jedermann. Der 1971 in Wien geborene Schauspieler spielte gemeinsam mit "Buhlschaft" Birgit Minichmayr in "Der Weibsteufel". Er gilt zudem als einer der besten Akteure in Nestroy-Theaterproduktionen seiner Zeit.


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