Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Bundeshymne-Debatte | Flugzeug-Tragödie

Lade Login-Box.

Neil Young & Crazy Horse in Wien

Allerletzte Tickets!

Neil Young & Crazy Horse in Wien

Prinz George: Süße Fotos

Erster Geburtstag

Prinz George: Süße Fotos

Wie gut kennen Sie Godfather of Grunge?

Neil Young Quiz

Wie gut kennen Sie Godfather of Grunge?

Der ultimative Fette-Guide

Ihre perfekte Einkaufsliste

Der ultimative Fette-Guide

16.09.2009

Dänin sorgt mit YouTube-Video für Aufregung

Genialer Werbegag oder geschmacklose Vergeudung von Steuergeldern? Darüber diskutiert derzeit ganz Dänemark. Auslöser der Debatte: Ein Video des staatlichen Tourismusverbandes, das eine hübsche Blondine auf der Suche nach dem Vater ihres Kindes zeigt.

"Ich weiß nicht woher du kommst, noch erinnere ich mich an deinen Namen, aber wir hatten Sex. Wenn du diese Botschaft siehst, dann melde dich bitte!"


Mehr als eine Million YouTube-Nutzer klickten in den letzten Tagen jenes Video, das die fesche Karen mit ihrem Baby zeigt. Die Dänin sei auf der Suche nach dem Vater ihres Kindes, das bei einem betrunkenen One-Night-Stand vor eineinhalb Jahren in Kopenhagen gezeugt worden sein soll.


Was wie ein charmanter Versuch, den Papa des kleinen August wieder zu finden, daherkommt, flog fünf Tage nach Video-Veröffentlichung als großer Schwindel auf. Die junge Frau ist in Wahrheit kinderlos, heißt Ditte Jörgensen und ist Schauspielerin.


Touristenfalle

Der Clip entsprang den kreativen Köpfen der Werbeagentur Grey, die im Auftrag des staatlichen Tourismusverbandes VisitDenmark handelte.


"Ballermann Niveau"

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Erboste YouTube-Nutzer fühlten sich von dem vermeintlich herzzerreißenden Clip emotional getäuscht und beschimpften sowohl Jörgensen als auch VisitDenmark. "Werbung für schnellen Sex mit blonden Frauen" und "Ballermann-Niveau" titelte die dänische Presse.


Auch die Wirtschaftsministerin kritisierte die Machart des Videos. Die linke Opposition fand es skandalös, dass eine "widerliche" Kampagne von Steuergeldern finanziert wird.


VisitDenmark fühlt sich missverstanden

Dorte Kiirelich von VisitDenmark hat auf die massiven Beschwerden reagiert und den Clip einstampfen lassen. Sie steht aber nach wie vor zur Idee der Kampagne: "Der Film zeigt Dänemark als freie Gesellschaft, wo Frauen selbstständig sind und ihre eigene Wahl treffen. Das Ziel war, einen positiven Bezug zu Dänemark zu schaffen".


YouTube sei Dank ist der Clip in mehrfacher Ausführung noch online. Auch Parodien machen mittlerweile im Netz die Runde.




News für Heute?


Verwandte Artikel

Neues, schräges Society-Format

"Roman zieht durch"

Neues, schräges Society-Format

Rapper Psy knackt 2 Milliarden Klicks auf YouTube

Irrer Rekord mit "Gangnam Style"

Rapper Psy knackt 2 Milliarden Klicks auf YouTube

Hinterseers neuer Haar-Look

Statt blond jetzt braun

Hinterseers neuer Haar-Look


MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...



TopHeute