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21.01.2011

Geht in der Schweiz ein Katzenfresser um?

In der Schweiz schlägt derzeit ein Thema besonders hohe Wellen: In Wohlen, keine 20 Kilometer entfernt von Zürich, soll ein Katzenfresser sein Unwesen treiben. Während die einen überzeugt sind, es mit einer Zeitungsente zu tun zu haben, macht sich unter Katzenliebhabern und Tierschützern Entsetzen breit: Werden im Aargau tatsächlich Katzen verspeist?

Der Schweizer Blick ist sicher: Die bis zu 20 Katzen, die in der Kleinstadt Wohlen seit Dezember spurlos verschwunden sind, fielen einem besonders heimtückischen "Katzenfresser" zum Opfer. Eine verzweifelte Katzenbesitzerin vermutet gegenüber dem Blick das Schlimmste: "Ich glaube, jemand hat die Katzen angelockt, gegessen und die Felle verkauft! Mir wird schlecht, wenn ich da­ran denke, wie jemand meine Büsis isst."

Die Büsis, wie die süßen Kätzchen in der Schweiz liebevoll genannt werden, sollen kurz vor ihrem Verschwinden besonders gut gerochen haben und bestens genährt gewesen sein. Eindeutige Indizien, wie Katzenbesitzerin Astrid Hänni findet.

"Wir fressen nicht, wir essen"
"Wir Aargauer fressen keine Büsis", wehrt sich tags darauf Jörg Meier, Kolumnist der Aargauer Zeitung. Augenzwinkernd hängt er an: "Wir essen sie" und führt sodann aus, dass es im Aargau spezielle Katzenwürste gibt und sogar Kochbücher für das angeblich süsslich-herbe und zarte Fleisch der Samtpfoten.

Gar nicht lustig finden das Tierschützer: "Es ist einfach nur fürchterlich, wenn Haustiere verspeist werden. Ich selber halte auch eine Katze. Sie ist für mich ein Familienmitglied, zu dem ich eine innige Beziehung habe", sagt Katharina Beriger, Sprecherin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten Schweiz gegenüber dem Blick.

Polizei sind keine Fälle bekannt
Der Polizeichef aus Wohlen entwarnt gegenüber der Aargauer Zeitung: "Wir haben keine Ahnung, um was es geht. Es hat keine einzige Vermisstmeldung gegeben." Und auch die Schweizer dürften die Meldung über die verspeisten Katzen eher als Scherz verstanden haben. In der angefügten Umfrage bekannten sich satte 47 Prozent dazu, schon einmal Büsifleisch gekostet zu haben.

Katzen essen nicht gesetzwidrig
Ob Zeitungsente oder nicht: "Wir wissen, dass dies bei Bauern immer wieder vorkommt", erklärt Beriger. Der Blick liefert prompt zwei Erfahrungsberichte von Schweizern, bei denen gelegentlich auch Katzen auf den Tisch kommen. Fest steht, dass rechtlich nicht dagegen vorgegangen werden kann.

Wikipedia führt die Schweiz neben China gar als eines der wenigen Länder an, in denen der Verzehr von Katzenfleisch nichts Ungewöhnliches ist. Wenn das nur nicht der auf die Eidgenossen ohnehin nicht so gut anzusprechende libysche Staatschef Muammar al-Gadaffi erfährt: Im Islam ist der Verzehr von Katzenfleisch nämlich verboten.


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1 Kommentar von unseren Lesern

0

zensurmeiste... (104)
22.01.2011 10:59

NA UND
Die Chinesen und Asiaten essen auch alles was sich bewegt!!

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