Eigene Partei?

27. September 2017 08:47; Akt: 27.09.2017 09:08 Print

"Die Blauen": Frauke Petry macht jetzt auf Strache

Nach dem Austritt von Frauke Petry aus der AfD soll die Politikerin an einer eigenen Partei arbeiten. Sie hat sich die Domain www.dieblauen.de gesichert.

AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry und FP-Chef HC Strache bei einem gemeinsamen Auftritt. (Bild: Reuters)

AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry und FP-Chef HC Strache bei einem gemeinsamen Auftritt. (Bild: Reuters)

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Macht Frauke Petry nun auf Heinz-Christian Strache? Zahlreiche Indizien deuten darauf hin, dass Petry nicht nur an einer eigenen Partei arbeitet, sondern auch die Freiheitlichen unter Strache als Vorbild hat. Wie die FPÖ könnte die neue Partei die Parteifarbe blau tragen, sie soll "Die Blauen" heißen. Seit Juli soll sich Petry laut "Stern" zumindest die Domain www.dieblauen.de gesichert haben.

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Dass Petry eine eigene Partei gründen könnte, passt ins Bild. "Ich habe nach wie vor einen politischen Gestaltungsanspruch, den ich auch ausüben will", sagte Petry gegenüber "Junge Freiheit". Petrys Ehemann Marcus Pretzell schwieg sich dazu jedoch im "ZDF" aus.
"Ja, lassen Sie sich mal überraschen, was wir so vorhaben", ließ er wissen. Man werde erst Gespräche führen und denn "machen, was wir uns für die Zukunft vorgenommen haben".

"Geburtswehen"

Mit der FPÖ verbindet speziell Petry mehr als nur Freundschaft. Regelmäßig bejubelten die Freiheitlichen AfD-Auftritte und Wahlerfolge, umgekehrt wurden FPÖ-Politiker zu AfD-Veranstaltungen eingeladen. Zuletzt hatte Strache die AfD mit der Vorgängerpartei der Freiheitlichen, dem VdU im Jahr 1949, verglichen und "Geburtswehen" geortet.

Strache bilanzierte auch, dass man ähnliche Polit-Probleme wie die AfD sehe, aber für verschiedene Lösungen stehe. Nun könnte, sollte eine neue Partei Petrys entstehen, auch bei der Frage nach problemlösungen Konsens zwischen den "Blauen" herrschen. Petry hatte die AfD verlassen, weil ihr vieles in der Partei zu "radikal" geworden sei.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ChrisW am 27.09.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Interessant! Die beiden harmonieren ja politisch miteinander, das ist bekannt. Früher hieß es immer, die FDP entspricht nicht der FPÖ, da die FDP eher liberal ist. Seit die AfD da ist, war bekannt, dass diese ziemlich der FPÖ entspricht, deshalb auch die Verbundenheit. Nun soll das nicht mehr so sei, deshalb ihre Neugründung. Überall wird alles politisch vielfärbiger......

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ChrisW am 27.09.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Interessant! Die beiden harmonieren ja politisch miteinander, das ist bekannt. Früher hieß es immer, die FDP entspricht nicht der FPÖ, da die FDP eher liberal ist. Seit die AfD da ist, war bekannt, dass diese ziemlich der FPÖ entspricht, deshalb auch die Verbundenheit. Nun soll das nicht mehr so sei, deshalb ihre Neugründung. Überall wird alles politisch vielfärbiger......

    • nevergreen am 27.09.2017 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      Wahlberechtigt

      Wenn alle Abgeordneten weniger Kohle verdienen würden egal ob in D oder Ö dann gäbe es solche Spompanadln nicht wie jetzt die Fr. Petry aufführt !

    • Pferdetaxi am 28.09.2017 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nevergreen

      Warum diese Ansicht? Wenn sich jemand mit radikalen Rechten nicht identifizieren lassen will, ist es doch legitim sich zurück zu ziehen und sich mitte-rechts zu positionieren .... wie Strache halt!

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