Mobbing in Privatschule

15. August 2016 11:27; Akt: 21.08.2016 03:40 Print

13-Jähriger erhängte sich, Vater klagt Mitschüler an

Der 13-jährige Danny Fitzpatrick hat sich am Donnerstag in seinem Elternhaus in New York erhängt. Er wurde jahrelang von seinen Mitschülern gehänselt und gemobbt und wusste keinen anderen Ausweg mehr. Der Vater wandte sich nun in einem Video an die Kinder, die seinen Sohn in den Tod getrieben haben.

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"Die Geschichte meines Sohnes kennt nun die ganze Welt. Und jetzt wissen alle, welche Qualen er durchleben musste. Ich vermisse meinen Sohn sehr", spricht Daniel Fitzpatrick mit Tränen in den Augen in die Kamera. Wenige Tage zuvor hatte sich sein erst 13-jähriger Sohn Danny erhängt, weil er sich nach einem jahrelangen Martyrium durch seine Mitschüler nicht mehr anders zu helfen wusste.

Trotz mehrmaliger Aufforderung an die Leitung der Privatschule in Brooklyn nahm das Mobbing kein Ende. Die Direktorin der Schule nahm die Bitten der Fitzpatricks nicht ernst genug. "Kinder können nun mal grausame Geschöpfe sein", vertröstete sie die Familie.

Ich hoffe, ihr leidet so, wie er leiden musste

Doch nun ist es zu spät. Danny nahm sich am 11. August das Leben. Sein Vater klagt in dem Video nun seine Peiniger an und wendet sich auch an deren Eltern. "Ich hoffe, ihr müsst nie - niemals - fühlen, was meine Familie gerade durchmachen muss. Eure kleinen Monster haben uns - meiner Frau und meinen Töchtern - unseren Danny genommen".

Für die Bullys hat er ebenfalls harte Worte übrig: "Ich weiß, wer ihr seid. Ich hoffe, die Erinnerung daran, was ihr meinem Sohn angetan habt, ist bis zum Ende eures Leben in euer Gehirn gebrannt. Und ich hoffe, ihr leidet so, wie er leiden musste".

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