Vor Auschwitz-Prozess

11. Februar 2016 18:29; Akt: 19.02.2016 03:40 Print

87-jährige Holocaust-Leugnerin sorgte für Tumult

In Deutschland steht derzeit ein 94-jähriger ehemaliger KZ-Wachmann wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht. Im Vorfeld sorgte eine 87-Jährige für einen Tumult. Die bereits mehrfach verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel musste von Polizisten vor zum Teil heftigen Reaktionen auf ihre Äußerungen beschützt werden.

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In Deutschland steht derzeit ein 94-jähriger ehemaliger KZ-Wachmann wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht. Im Vorfeld sorgte eine 87-Jährige für einen Tumult. Die bereits mehrfach verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel musste von Polizisten vor zum Teil heftigen Reaktionen auf ihre Äußerungen beschützt werden.


Die 87-jährige Haverbeck tritt immer wieder öffentlich als Holocaust-Leugnerin in Erscheinung.  Sie war zuletzt zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden, weil sie am Rande eines Prozesses gegen einen ehemaligen SS-Mann behauptet hatte, das Konzentrationslager Auschwitz sei kein Vernichtungs- sondern lediglich ein Arbeitslager gewesen.

Auch beim Prozess gegen einen SS-Wachmann in Detmold wollte die rechtsextreme 87-Jährige wieder ihre kruden Thesen zum Besten geben. Vor dem Gerichtsgebäude stieß sie allerdings auf heftigen Gegenwind. Die Pensionistin musste von Polizisten beschützt werden. Nach kurzer Zeit zog sie von dannen.