Im Wald vergewaltigt

13. Juni 2018 11:37; Akt: 14.06.2018 09:35 Print

Acht Burschen filmen Missbrauch von Mädchen

In Velbert (D) haben acht Jugendliche (14–16) ein Mädchen (13) im Wald missbraucht – und ihre Tat mit dem Handy gefilmt.

Im Schwimmbad wurde das Opfer (13) zuerst belästigt, dann in einem nahen Wald missbraucht.

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In einem Waldstück in Velbert (D) sollen sich laut Staatsanwaltschaft Wuppertal mindestens acht Jugendliche (14– 16) an einem Mädchen (13) vergangen und die Tat mit ihrem Handy aufgenommen haben – sechs Verdächtige wurden inzwischen verhaftet, zwei weitere sind auf der Flucht. Das Verbrechen geschah bereits am 21. April – aber um das junge und schwer traumatisierte Opfer zu schützen, hat die Justiz die Öffentlichkeit erst jetzt informiert.

Die beiden ausgeforschten Flüchtigen könnten sich ins Ausland abgesetzt haben, die sechs Verdächtigen sitzen in U-Haft. Laut Justiz haben einige der bulgarisch-stämmigen Burschen die Tat eingeräumt, andere beschuldigen sich gegenseitig. Davonkommen werden sie allerdings nicht: Durch den Filmbeweis sollen die Beweise erdrückend sein. "Das Handy-Video ist noch in der kriminaltechnischen Auswertung", sagte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert.

Die Gruppe zerrte das Opfer nach dem Badbesuch in einen Wald

Die Jugendlichen sollen das Mädchen und ihre Freundinnen zunächst im "Parkbad" belästigt haben und am Weg nach Hause die 13-Jährige in einen Wald gezerrt haben: "Sie sind, man muss es so sagen, über das Mädchen hergefallen", so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zwei Haupttäter hätten ihr Opfer dann vergewaltigt, die anderen hätten die Tat gefilmt. Dann hätte die Gruppe das Mädchen zu einer Autobahnbrücke gebracht, wo sie weiter missbraucht worden sei.

Zur Hilfe kam dem Opfer dann eine Frau, die das Mädchen offenbar gesucht hatte. Sie stellte die Jugendlichen zur Rede, die dann die Flucht ergriffen. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Verdächtigen alle aus Velbert stammen und zuvor nicht oder kaum strafrechtlich auffällig geworden sein.

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(tas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • E.G. am 13.06.2018 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    Jugendstrafrecht

    Leider werden diese Tiere dann auch noch nach Jugendstrafrecht verurteilt und kommen mit einem Kuschelurteil davon. Wahrscheinlich gibt's noch eine kostenlose Psychotherapie dazu, etwas das die Eltern des armen Mädchens selbst berappen müssen.

  • Wutbürger am 13.06.2018 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Strafrechtlich auffällig auf freiem Fuß

    Es ist immer dasselbe. Wann wacht die Justiz endlich auf? Wer einmal straffällig wird, hat seinen Asylstatus verwirkt und muss Europa für immer verlassen. Die Kuscheljusti geht so nicht weiter! Staatsanwälte haben Blut an ihren Händen.

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  • Ehklar am 13.06.2018 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Also die Jugendlichen (14-16) sind bisher eh "strafrechtlich kaum auffällig geworden!" Das ist wohl ein Witz! Und Muddi kommt nicht mehr zum Regieren, sie braucht so viel Zeit zum "mit den Gedanken bei den Opfern und deren Familien" zu sein.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 14.06.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Alles geladene Gäste...

    Und SED-Mutti, wie lebt es sich mit all dem Blut an den Händen??

  • Karl Müller am 14.06.2018 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Freifuß-Fall Nr. xxxxxxx

    Das wird vermutlich wieder ein "Urteil" auf freiem Fuß, weil das Mädchen "freiwillig" mitgegangen ist; und daher nur ein "Du Du ..."

  • raindancer am 13.06.2018 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    St.Jakob

    gibt es eigentlich schon eine Täterbeschreibung von der jungen Frau die in St.Jakob/Kärnten im Wald überfallen wurde. Mittlerweile müsste sie ja schon vernehmungsfähig sein.

  • Tina1 am 13.06.2018 19:43 Report Diesen Beitrag melden

    Durch u durch schlecht

    Alle grenzen zu. Die übers Meer kommen sofort zurück schicken das die Brut keine chance mehr hat.

  • Dirty Michl am 13.06.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer nur

    das Wundenlecken danach und das Herumgelaber, dass etwas passieren muss, dass so etwas aufs Schärfste verurteilt wird und, dass es nur ein bedauerlicher Einzelfall war. Wann werden diese Neandertaler mal wirklich zur Verantwortung gezogen? Man bringe einem der Verursacher den Spritzwein.

    • Korbi am 13.06.2018 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dirty Michl

      Sie können ja viel Argumentieren, aber was hat Häupl bitte mit dieser Tat in Deutschland zu tun?

    • Statistiker am 13.06.2018 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      Er und seinesgleichen, die solche Dinge in ganz Europa erst ermöglicht haben!

    • Korbi am 13.06.2018 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Statistiker

      Wie? Haben die den IS gegründet, die Boote gefahren oder die Schlepper beauftragt?

    • Gattin v.Mani Berger am 13.06.2018 22:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dirty Michl

      Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil! Weil das ganze lief in Deutschland ab! Und noch etwas punkto Spritzwein,sag doch einfach den Namen Häupl oder Kopfsalat bzw. Krautschedl so wurde er früher in 1150 Wien (Rudolfsheim-Fünfhauhaus) bezeichnet oder auch genannt!

    • Statistiker am 14.06.2018 00:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      Sind nur diese schuldig, aber diejenigen, die das Ganze befehligt und erst ermöglicht und politisch gut geheißen haben, sind unschuldig?

    • Korbi am 14.06.2018 09:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Statistiker

      Ich erinnere mich an kein schreiben, in dem ein SPÖler den Krieg in Afrika und die Flüchtlingswelle als gut geheißen hat. Und es etwas anderes, etwas aktiv zu veranlassen und unverschuldet in die Situation zu kommen. Wien hat keine außengrenze, daher konnten sie zu keiner Zeit Flüchtlinge aufhalten. Nur möglichst schnell und unkompliziert weiterleiten. Was ja vorbildlich funktioniert hat

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