Alice Weidel

13. September 2017 17:43; Akt: 13.09.2017 17:53 Print

AfD-Spitze beschäftigte Asylwerberin illegal

Die AfD-Spitzenkandidatin soll in ihrem Wohnsitz in der Schweiz eine syrische Asylwerberin beschäftigt und unter der Hand bezahlt haben.

AfD-Chefin und Spitzenkandidatin Alice Weidel bei einer Wahlkampfveranstaltung (Bild: picturedesk.com)

AfD-Chefin und Spitzenkandidatin Alice Weidel bei einer Wahlkampfveranstaltung (Bild: picturedesk.com)

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Alice Weidel, Spitzenkandidatin der rechten Alternative für Deutschland (AfD), schimpft bei ihren Wahlkampfauftritten gerne auf Flüchtlinge und Asylwerber.

Nun enthüllte die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit", dass Weidel in ihrem Schweizer Wohnsitz eine syrische Asylwerberin illegal beschäftigte.

Im Jahr 2015 arbeitete eine Studentin der Islamwissenschaften als Haushaltshilfe für Weidel, danach gab diese den Job an die Frau aus Syrien weiter, berichtet die "Zeit".

Bar unter der Hand bezahlt

Die AfD-Spitzenkandidatin habe den Frauen das Gehalt bar auf die Hand gezahlt – 25 Franken pro Stunde, was für Schweizer Verhältnisse üblich ist. Es gab demnach weder einen schriftlichen Anstellungsvertrag noch wurden die Frauen um Rechnungsstellung gebeten.

Alice Weidel lebt mit ihrer Lebenspartnerin, einer aus Sri Lanka stammenden Schweizerin, im schweizerischen Biel. Gemeinsam ziehen sie zwei Söhne groß. Offiziell nennt die AfD-Politikerin die deutsche Ortschaft Überlingen als Wohnort.

Die AfD-Spitzenkandidatin äußerte sich zu den Vorwürfen bisher nicht.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Matteo am 13.09.2017 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Reine Gefälligkeit

    So viel ich als Schweizer informiert bin, ist das nicht der dauernde Wohnsitz von Weidel. Sie lässt gelegentlich nach dem Rechten sehen und ist diese Tätigkeit eine "Real-Leistung ohne Bindungswillen des Hilfeversprechenden", also eine reine Gefälligkeit und daher nicht anmeldepflichtig. Da wird offenbar versucht, aus dieser Tätigkeit im Nachhinein Kaptial zu schlagen, was kein gutes Licht auf die Studentin wirft.

  • Wolfgang Rohrschacher am 13.09.2017 18:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Soll, hat vielleicht, wahrscheinlich

    Die Jagd mit juristisch schlau formulierten Artikeln wie soll getan haben, hat vielleicht, wahrscheinlich und ähnlichem wird nicht funktionieren. Dazu sind die Leser in der Zwischenzeit zu schlau geworden.

  • Babsi am 13.09.2017 18:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fake news

    Fake news! Hausangestellte müssen nur dann bei kantonalen Ausgleichskasse angemeldet werden, wenn ihr Lohn im Jahr 750 Franken übersteigt. Löhne unter dieser Grenze sind beitragsfrei und nicht meldepflichtig.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 14.09.2017 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Die...

    besten Geschichten schreibt das Leben selbst. Chapeau Frau Weidel, dass Sie sich insofern 2015 an der von der Regierung auferlegten "Willkommenskultur" selbst beteiligt haben indem sie einer Syrerin einen Job als Putzfrau in ihrem Haus verschafften. Muss Sie bestimmt viel Überwindung gekostet haben...

  • zachaeus am 14.09.2017 05:35 Report Diesen Beitrag melden

    Und selbst?

    Mit Sicherheit hat die Studentin ihr Einkommen aus der Tätigkeit bei WEIDEL in ihrer "Steuererklärung" dem FA nicht vorenthalten!

  • Kritiker am 13.09.2017 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlkampfmärchen

    Und selbst wenn es wahr ist. Ein Beweis das die Dame nicht sooo rechts ist wie behauptet. Sollten sich doch die Rotgrünen freuen. Immerhin finanziert sie doch euer Lieblingsklientel.

  • petronoe7 am 13.09.2017 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    AfD

    Ist es im Bereich des Möglichen dass vielleicht eher links angesiedelte Medien möglicherweise unter Umständen andersdenkende Menschen anzupatzen versuchen um eventuell Stimmung gegen diese Menschen machen zu wollen ? Es gilt da wie dort die Unschuldsvermutung

  • Babsi am 13.09.2017 18:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fake news

    Fake news! Hausangestellte müssen nur dann bei kantonalen Ausgleichskasse angemeldet werden, wenn ihr Lohn im Jahr 750 Franken übersteigt. Löhne unter dieser Grenze sind beitragsfrei und nicht meldepflichtig.

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