"Menschen wie Giftmüll abladen"

27. Juni 2018 08:23; Akt: 27.06.2018 08:24 Print

Albaniens Premier erteilt EU-Plänen eine Absage

Albanien lehnt den Bau von Flüchtlingszentren der EU auf seinem Staatsgebiet strikt ab.

Albaniens Premier Edi Rama erteilt den Plänen der EU eine Absage. (Bild: picturedesk.com)

Albaniens Premier Edi Rama erteilt den Plänen der EU eine Absage. (Bild: picturedesk.com)

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Nach Libyen spricht sich auch Albanien gegen die Errichtung von EU-Asylzentren aus. Der albanische Ministerpräsident Edi Rama sagte zur deutschen "Bild"-Zeitung: "Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren".

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Solche Lager würden nichts anderes bedeuten, als "verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand will." Einen gerechten Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise in der EU wolle Albanien jederzeit gerne leisten. Dass das Land aber die Probleme allein löse, komme nicht in Frage. Kein Land könne die Krise alleine bewältigen.

Außerdem stellte Rama klar, dass man sich nicht mit einem EU-Beitritt erpressen lassen wird. "Die Flüchtlingskrise muss ungeachtet des aktuellen Stands unserer Beitrittsversuche bewältigt werden", so Rama.

EU will mit Albanien und Mazedonien verhandeln

Die Europäische Union zeigte sich bereit, Gespräche mit Albanien und Mazedonien zu einem möglichen Beitritt aufzunehmen. Man habe der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen grundsätzlich zugestimmt. Die Länder müssen aber als Voraussetzung bis Ende kommenden Jahres Reformfortschritte nachweisen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kainrath am 27.06.2018 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Staat ohne Staatsgrenzen

    ist kein Staat und Politiker, die Gesetze brechen sind auch Verbrecher und genauso zu behandeln und zur Vernatwortung zu ziehen.

  • Max Mustermann am 27.06.2018 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut!

    Bravo Herr Rama! Mit dem Abladen in einem anderen Land ist das Problem ja noch nicht gelöst. Wie sollte es denn dann weitergehen? Die Leute langsam über ganz Europa verteilen, für ewig im Lager lassen, von dort wieder heimschicken? Man muß den Migranten klar und deutlich zeigen, dass sie in Europa aus verschiedenen Gründen nicht aufgenommen werden können.

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  • genug am 27.06.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    bringt null

    zwei möglichkeiten. erstens , der mann hat wirklich rückgrat, zweitens, es muß noch nachgebessert werden. was soll die schwachsinnige warteraum- lösung. sind sie mal in Europa ,findet sich jemand, der erklärt, dass sie bleiben müssen, weil alles andere rechtswidrig wäre. unlängst aus Brüssel : nur 7% sind flüchtlinge . immer verschieben, verzögern, auslagern

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Jossi am 28.06.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    EU wird zum Sklavenhändler

    Der hat leicht lachen. Welcher Wirtschaftsmigrant steuert freiwillig Albanien an? Von der Position aus kann ich auch Ratschläge geben. Auf keinen Fall darf Albanien nur deswegen EU-Mitglied werden, damit man dort die Probleme abwälzen kann. Merkel muss ihre Willkommenspolitik schon selbst lösen. Ich bin für einen geregelten Zuzug über Botschaften und Konsulare und gegen eine Massenzuwanderung von Armutsmigranten. Die EU wird immer mehr zum Sklavenhändler, die billige Arbeitskräfte aus Nordafrika ankarrt, während die Großkonzerne immer reicher werden. Checkt das endlich!

  • genug am 27.06.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    bringt null

    zwei möglichkeiten. erstens , der mann hat wirklich rückgrat, zweitens, es muß noch nachgebessert werden. was soll die schwachsinnige warteraum- lösung. sind sie mal in Europa ,findet sich jemand, der erklärt, dass sie bleiben müssen, weil alles andere rechtswidrig wäre. unlängst aus Brüssel : nur 7% sind flüchtlinge . immer verschieben, verzögern, auslagern

  • Max Mustermann am 27.06.2018 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut!

    Bravo Herr Rama! Mit dem Abladen in einem anderen Land ist das Problem ja noch nicht gelöst. Wie sollte es denn dann weitergehen? Die Leute langsam über ganz Europa verteilen, für ewig im Lager lassen, von dort wieder heimschicken? Man muß den Migranten klar und deutlich zeigen, dass sie in Europa aus verschiedenen Gründen nicht aufgenommen werden können.

    • Humanist am 27.06.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt nicht

      Wer sagt das diese Menschen nicht aufgenommen werden können? Weil das einigen Rechtsextremen nicht passt? Das ist aber witzig.

    • Kritischer Geist am 27.06.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Humanist (?)

      Aus zwei Gründen: Zunächst kann nur eine kleine Minderheit der illegalen Einwanderer Asylgründe geltend machen. Damit verstößt diese Zuwanderung zunächst gegen die Rechtsstaatlichkeit. Außerdem lehnt der weit überwiegende Teil der Bevölkerung diese Zuwanderung aus guten Gründen ab. Damit ist diese Zuwanderung außerdem antidemokratisch. Letztlich ist das Multikulti-Projekt, das uns soeben um die Ohren fliegt, ein linkes Gesellschaftsexperiment, das zu keinem Zeitpunkt von der Mehrheit der Bevölkerung befürwortet wurde.

    • Max Mustermann am 28.06.2018 10:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Humanist

      Nennen Sie mir bitte einen Grund, warum man Leute, die aus unterschiedlichen Gründen weder unsere Sitten und Werte beachten, geschweige denn Sprachkenntnis oder besondere Berufsausbildung haben, zu Hundertausenden in unser relativ kleines Land lassen sollte. Nur weil einige Linksextreme das so wollen?

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  • Kainrath am 27.06.2018 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Staat ohne Staatsgrenzen

    ist kein Staat und Politiker, die Gesetze brechen sind auch Verbrecher und genauso zu behandeln und zur Vernatwortung zu ziehen.