Trump im Interview

23. August 2018 15:45; Akt: 23.08.2018 16:06 Print

Amtsenthebung? "Dann würden alle sehr arm"

Im Falle einer Amtsenthebung von Donald Trump würde die US-Wirtschaft seiner Ansicht nach "zusammenbrechen".

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"Wenn ich je des Amtes enthoben werden sollte, würde der Markt zusammenbrechen. Ich denke, alle wären dann sehr arm", sagte USPräsident Donald Trump dem TV-Sender Fox News in einem Interview.

Trump antwortete damit in der am Donnerstag ausgestrahlten Sendung "Fox and Friends" auf eine Frage nach seinen zunehmenden juristischen Schwierigkeiten, nachdem ihn sein langjähriger Anwalt Michael Cohen schwer belastet hatte. Ob die Demokraten ihn, wenn sie nach den baldigen Wahlen möglicherweise wieder die Mehrheit hätten, entheben würden, fragte die Interviewerin.

Trump gab sich unbeeindruckt und äußerst selbstbewusst. "Ich weiß nicht, wie man ein Amtsenthebungsverfahren gegen jemanden einleiten kann, der einen großartigen Job gemacht hat", sagte er mit Blick auf seine bisherige Amtszeit als US-Präsident.

Trump-Anwalt gestand Schweigegeldzahlungen

Cohen hatte am Dienstag vor einem Gericht in New York unter Eid gesagt, er habe auf Trumps Anweisung Schweigegeld-Zahlungen im Wahlkampf 2016 geleistet und damit gegen Finanzierungsregeln verstoßen. Cohen betonte, er habe dabei "in Abstimmung mit und auf Anweisung von" Trump gehandelt.

Der US-Präsident bezichtigte ihn daraufhin im Kurzbotschaftendienst Twitter der Falschaussage. Sein Ex-Anwalt habe "Geschichten erfunden", um mit der Staatsanwaltschaft eine strafmindernde Vereinbarung in seinem Verfahren um Finanzbetrug auszuhandeln.

Schweigegeld-Zahlungen nicht illegal

Zwar sind Schweigegeldzahlungen als solche nicht illegal - die US-Justiz argumentiert aber, dass es sich dabei de facto um Wahlkampfausgaben gehandelt habe, die als solche hätten deklariert werden müssen.

Überdies liess Cohen über seinen Anwalt mitteilen, dass er bereit sei, mit dem US-Sonderermittler zur mutmasslichen russischen Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2016, Robert Mueller, zusammenzuarbeiten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Koarl am 23.08.2018 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    die Frage ist echt,

    was frühstückt dieser Mann täglich?

    einklappen einklappen
  • nadja am 23.08.2018 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    purer Sarkasmus

    Der muss aber gutes Zeug bekommen.

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  • Joe heute am 23.08.2018 16:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hat ..

    auch ganz eine starke Fantasy.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Karl Fensterstock am 24.08.2018 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zurechnungsfähig

    Welche Medikamente nimmt er?

  • Max Mustermann am 24.08.2018 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Trump ist das kleinere Übel

    Mit der Alten vom Clinton wären wir schon längst im Dritten Weltkrieg.

  • Seitenblick am 24.08.2018 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    Blos nicht alleine lassen.

    Lasst ihn jetzt nicht alleine. Er ist nicht stabil.

  • Trumpi am 24.08.2018 01:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin Mittelpunkt der Welt

    und Morgen gehört mir die ganze Scheibe..

  • Arthur am 23.08.2018 22:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund

    Ein jeder sollte es doch eigentlich wissen. Hochmut kommt vor dem Fall. Er wahr und ist einfach grössen wahnsinnig. Das amerikanische Volk hat ihn nicht gewählt. Präsident wurde er lediglich durch eine sehr fragwürdige Wahl Auswertung/Bestimmung die in den USA angewendet wird. Durch undurchsichtige Machenschaften und wahlbetrug den man ihm jetzt nachzuweisen versucht.

    • Bertl Kral am 24.08.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      durch sehr fragwürdige Wahlen

      wird man sichtbar fast überall in ein solches Amt gehoben, wenn es darum geht, jemand anderen vielleicht weit besseren aber falscher Partei angehörig, zu verhindern. Und solange dahinter einflussreiche Institute bzw () Vereine stecken, wird sich das leider auch nicht ändern ! VdB wird jedenfalls sicher keine 2. Amtszeit erhalten.

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