Wegen Sex ermordet

14. März 2018 14:57; Akt: 14.03.2018 15:19 Print

Eltern finden enthauptete Leiche ihrer Tochter

Als die 29-Jährige aus Odessa ihrem Ex-Freund Sex verwehrte, brannten diesem alle Sicherungen durch: "Alles war blutverschmiert", so ihr geschockter Vater.

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Anna E., eine 29-jährige Geschäftsfrau aus Odessa (Ukraine) ist zum Opfer eines blutigen Gewaltverbrechens geworden, weil sie ihrem Ex-Freund Sex verweigert haben soll.

Ihre enthauptete Leiche war von ihren besorgten Eltern gefunden worden, nachdem der Kontakt abgebrochen war und sie in der Wohnung ihrer Tochter nach dem Rechten sehen wollten. "Sie lag auf dem Boden, ohne Kopf. Alles war blutverschmiert", erzählt der geschockte Vater gegenüber lokalen Medien: "Selbst auf dem Fernseher war Blut."

"Ein Alarmknopf wurde neben der Leiche auf dem Boden gefunden", wird ein Sprecher der Polizei zitiert. "Es hat den Anschein, dass das Opfer noch versucht hat Hilfe zu rufen, aber ermordet wurde, bevor es den Knopf drücken konnte."

Anna E. war in der Nacht vom 28. Februar brutal ermordet worden. Der Kreis der Verdächtigen konnte durch Kriminalexperten schnell eingeengt werden. Am 5. März wurden Polizeieinheiten ausgeschickt, die den Ex-Freund des Opfers, einen 24 Jahre alten Koch aus Odessa, festnehmen sollten.

Die Polizei Odessa hat ein Video-Statement zu dem tragischen Fall auf YouTube veröffentlicht:

Als der Mann mit den Anschuldigungen konfrontiert wurde, attackierte dieser die Beamten mit einem Messer und versuchte sich selbst die Pulsadern aufzuschlitzen, bevor er schließlich die Bluttat gestand. Er habe die junge Frau aus Zorn ermordet, weil sie keinen Sex mit ihm wollte.

Das Paar hatte sich laut "Daily Mail" online ausgetauscht und beschlossen sich wieder zu treffen. Dabei hätte der Ukrainer intim werden wollen. Als er abgewiesen wurde, zog er eine Pistole und richtete Anna E. mit einem Kopfschuss regelrecht hin. Danach enthauptete er ihre Leiche, um die tödliche Kugel vom Tatort zu entfernen und floh mit Schmuck und Bargeld und einigen persönlichen Gegenständen aus der Wohnung. Das berichtet das Portal "viknaodessa.od.ua". Den Kopf habe er schließlich in einem Außenbezirk der Stadt vergraben.

Dort wurde er nach dem Geständnis auch von Ermittlern gefunden. Zudem konnte eine kleine Pistole – vermutlich die Tatwaffe – sichergestellt werden. Über den mutmaßlichen Täter wurde vorerst eine 60-tägige Untersuchungshaft verhängt. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes droht ihm lebenslanger Gefängnisaufenthalt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Konfusius am 14.03.2018 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll man da noch meinen?

    Zu weit weg die Tat, und eine solche passiert fast schon überall.

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  • fuhrinat am 14.03.2018 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mord

    Wie kann man zu solch einer Greueltat fähig sein

  • Steve am 14.03.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid an die Eltern.

    So etwas wünscht man nicht mal seinen ärgsten Feind. Nebenbei, solche gestörten Psychopathen, die für Sex sogar so etwas machen, lassen wir in unser Land.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz Speck am 16.03.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Partnerwahl

    Tja, die Frauen von heute suchen sich aber auch immer die richtigen Männer aus. Wie wäre es wieder mit dem altmodischen Kennenlernen?

  • Steve am 14.03.2018 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid an die Eltern.

    So etwas wünscht man nicht mal seinen ärgsten Feind. Nebenbei, solche gestörten Psychopathen, die für Sex sogar so etwas machen, lassen wir in unser Land.

  • fuhrinat am 14.03.2018 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mord

    Wie kann man zu solch einer Greueltat fähig sein

  • Konfusius am 14.03.2018 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll man da noch meinen?

    Zu weit weg die Tat, und eine solche passiert fast schon überall.

    • Drakensang am 14.03.2018 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Konfusius

      Trotzdem furchtbar so etwas zu hören. Arme Eltern und Verwandte!

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