Katalonien-Krise

28. Oktober 2017 08:35; Akt: 28.10.2017 15:03 Print

Ausschreitungen, Gewalt und Chaos in Barcelona

Auf das Unabhängigkeitsvotum folgte die Entmachtung: Auf Barcelonas Straßen zeichnet sich nun ein Bild von Freude und Protest.

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Gegen Carles Puigdemont wurde nun offiziell ein europäischer Haftbefehl erlassen. Carles Puigdemont (Mitte), Oriol Junqueras (li.) und weitere katalanische Regierungsmitglieder. Carles Puigdemont (li.) und Oriol Junqueras. Der abgesetzte Vize-Regionalpräsident Oriol Junqueras muss in U-Haft. Carles Puigdemont präsentiert seine neue Website http://president.exili.eu. Mitglieder des abgesetzten Kabinetts kehren nach Spanien zurück: Kataloniens ehemaliger Innenminister Joaquim Forn am Flughafen Barcelona. Puigdemont spricht erstmals nach Flucht aus Katalonien. Er bleibt vorerst in Brüssel. Der spanische Premierminister Mariano Rajoy Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren. Das katalanische Parlament hat sich am Freitag für die Abspaltung der Region ausgesprochen. Der spanische Senat stimmte daraufhin für die Entmachtung der Regionalregierung. Menschen protestieren.

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Am Freitag hatte sich der Streit um eine Abspaltung der Region weiter zugespitzt. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy kündigte die Entlassung der katalanischen Regierung und die Auflösung des Regionalparlaments sowie Neuwahlen für den 21. Dezember an. Das Regionalparlament Katalonies hatte zuvor für die Loslösung von Spanien gestimmt.

Am Samstagmorgen hat Rajoy die Entmachtung offiziell gemacht und die Amtsgeschäfte des abgesetzten Regierungschefs Puigdemont übernommen. Auch die übrigen Mitglieder der nach Unabhängigkeit strebenden katalanischen Regierung wurden abgesetzt.

Nach neuesten Informationen der Zeitung "El Pais" hat Rajoy seine Stellvertreterin Soraya Saenz de Santamaria mit den Amtsgeschäfte Kataloniens betraut.

Ausschreitungen in Barcelona

Vor dem Parlament in Barcelona versammelten sich am Freitagabend nach Medienschätzung mehr als 15.000 Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung. Viele der Demonstranten waren auch in der Nacht zu Samstag auf den Straßen und feierten den Unabhängigkeitsbeschluss. Die Bekanntgabe der Zwangsmaßnahmen durch die Zentralregierung in Madrid wurde dabei kaum zur Kenntnis genommen.

Rechte gegen Unabhängigkeit

Bei einer Demonstration von ultrarechten antiseparatistischen Gruppen gegen den Unabhängigkeitsbeschluss beschädigten Teilnehmer zum Teil vermummt am späten Freitagabend Glastüren und Fenster des Radiosenders Catalunya Radio. Nach Berichten der Zeitung "El Diario" und anderen spanischen Medien wurden auch Passanten attackiert. Zwei Männer seien leicht verletzt in ein Spital gebracht worden.

Die linksgerichtete, aber nichtseparatistische Bürgermeisterin Ada Colau beklagte auf Twitter die Ausschreitungen. Sie schrieb, auch eine Schule sei angegriffen worden. "Totale Verurteilung der gewalttätigen Ultra-Demonstranten, die heute Abend Medien und eine Schule angegriffen haben", heißt es in ihrem Tweet.

Entmachteter Premier ruft zu Widerstand auf

Der von der Zentralregierung in Madrid abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat seine Landsleute zum "demokratischen Widerstand" gegen die Zwangsverwaltung aufgerufen.

In einer Fernsehansprache am Samstag versicherte Puigdemont ferner, er werde weiter für den Aufbau eines "freien Landes" arbeiten. Es war das erste Mal seit seiner Absetzung in Folge der katalanischen Unabhängigkeitserklärung am Freitag, dass sich der Politiker äußerte.


Kataloniens Parlament ruft Unabhängigkeit aus

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • genug am 28.10.2017 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    unabhängig

    warum sollten Katalanen keinen wunsch nach unabhängigkeit haben dürfen ? mein bedürfnis raus aus der EU wäre auch ein großes. ich lebe in einem haus mit mehreren oarteien und trotzdem ist die wohnungstür zu und kein nachbar schläft in meinem bett. freundlich grüßen, nachbarschaftshilfe selbstverständlich. auch für die schulden meiner nachbarn hafte ich nicht. wieviel gewalt wird Spanien ausüben ?

    einklappen einklappen
  • FRanz am 28.10.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    nicht wert

    Die Politiker haben so wie immer versagt ganz besonders die Eu , diese Politiker sind nicht wert Wenn es um Sanktionen gegen Russland geht sind sie Starkt, und außerdem ein land wie Deutschland das von den amis besetzt ist hat in der Eu nichts verloren, bzw nichts zu sagen

    einklappen einklappen
  • R.T. am 28.10.2017 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    EU zeigt wieder ihr wahres Gesicht

    EU zeigt wieder ihr wahres Gesicht. EU macht Eurobagedanken kaputt und wer dann nicht mehr mitmachen will wird niedergeknüppelt. So sind schon die alten Pharonen untergegangen, gegen das Volk Herrschen, Aussaugen, Verblenden. Die Anfänge vom Untergang des sogenannten Euroba sind eingeleutet. Junker und seine Flüchtlingspolitik macht den Rest. Junker hatte den Weg für die Steuerflüchtlinge mehr als geebnet, von den andern "Flüchtlingen" ganz zu schweigen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Johann Lang am 29.10.2017 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die EU ist ein schäbiger Verein

    Man könnte doch erwarten, dass die europäische Union einem Volk zu Hilfe eilt, wenn es den Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit hat. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die täglichen Äußerungen der EU-Bonzen über Demokratie und Menschenrechte kann man vergessen. Dieser Verein hat mit Menschenrechten nichts auf dem Hut.

  • Karl am 28.10.2017 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sieg der Vernunft

    Möge der stärkere gewinnen und die Verlierer nicht mehr aufstehen.

  • Adolf M. am 28.10.2017 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Der König hat schon gesprochen

    ln Spanien. Und was der König sagt das zählt letzenendes

  • Walter am 28.10.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Unabhängigkeit sinnlos

    Die Katalanen wollen doch die Unabhängigkeit, weil sie mehr Steuereinnahmen selbst haben wollen. Sie unterscheiden sich darin nicht von den Menschen in Libyen, die geteilt sein wollen, weil sie die Öleinnahmen für sich allein wollen, ebenso wie die Kurden im Nordirak. Für die Demonstranten auf der Straße wird das Leben aber nicht besser. Die einzigen Profiteure einer Abspaltung sind die Politiker für die höherbezahlte Posten entstehen. Der neue Staat muss diplomatische Vertretungen überall in der Welt haben.

  • Peter Lüdin am 28.10.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Konflikt

    M. Rajoy und der Senat hatten nur noch aus Gründen der Schadensbegrenzung die Möglichkeit, die Regionalregierung Kataloniens abzusetzen. C. Puigdemont und der Rest der Regierung haben Katalonien wahrscheinlich einen Bärendienst erwiesen. Neuwahlen wären zumindest ein gutes Zeichen gewesen, im Zuge dessen hätten man dann Zeit, über weitere Veränderungen der Verfassung zu beraten.