Ausstellung in Berlin

25. Oktober 2017 17:24; Akt: 25.10.2017 17:45 Print

Skandal: Museum lobt "tapfere" Drogendealer

Die Austellung "Andere Heimat" erhitzt die Gemüter. Dabei wurde sie noch gar nicht eröffnet. Grund: Drogendealer aus Afrika werden thematisiert und gefeiert.

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Drogen-Schwerpunkt der Stadt. (Bild: picturedesk.com)

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Drogen-Schwerpunkt der Stadt. (Bild: picturedesk.com)

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Allein die Ankündigung des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums sorgt für Stirnrunzeln: Dabei wird erklärt, dass der Dealer "im Scheinwerferlicht rassistischer Anfeindungen" stehe. Diesen trotzen die Drogenverkäufer und "arbeiten unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum".

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"Schwieriges Geschäft"

Der Verantwortliche ist ein amerikanischer Künstler: Scott Holmquist lebt schon seit längerer Zeit in Berlin. Vor einem Jahr forderte er per Bürgerantrag ein Denkmal für Drogendealer.

Sein Sprecher versucht die Glorifizierung zu erklären: Demnach wäre der Drogenhandel ein schwieriges Geschäft, weil die Dealer von zentralen Autoritäten verfolgt werden. Außerdem gebe es einen unregulierten Wettbewerb, obwohl Drogen weitläufig akzeptiert wären.

Auseinandersetzung mit dem Problem

Berlins CDU-Sprecher Burkard Dregger findet klare Worte für die Ausstellung: "Diese Drogendealer gehören in den Knast und nicht in eine Ausstellung." Sie seien für ihn keine tapferen Arbeiter.

Die Grüne Bezirksbürgermeisterin meint jedoch, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig sei. Denn durch Totschweigen würde man das Problem nicht lösen.

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • magister am 25.10.2017 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Museum lobt tapfere Drogendealer

    Wenn ich die Stellungnahme der grünen Bezirksbürgermeisterin lese, bin ich nur umso mehr froh, dass die Grünen bei uns nichts mehr zu melden haben.

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  • Chrystal am 26.10.2017 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Canabis

    Dem Hirnverbrannten Künstler würde ich wünschen das sein Kind in die Hände so eines Bunten Dealer kommt und er zusehen muß wie es im Laufe der Zeit draufgeht, und er machtlos ist. Sowas wird wahrscheinlich auch noch vom Staat gefördert. Ungeheuerlich

  • Bertl K. am 26.10.2017 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Die Grüne Bezirksbürgermeisterin

    würde-wird sicher gerne das Denkmal mit dem Geld der Steuerzahler finanzieren. Warum wohl ? Weil vor allem viele Künstler Drogen brauchen, um ihre Kreativität ausleben zu können, und brave zuverlässige Wähler eben ihre grüne Lobby brauchen. Das Dealer aber sogar vor Schulen nicht halt machen um Kinder bereits abhängig machen zu wollen, dürfte die nicht stören - Bin ich froh, daß die Grünen bei uns aus dem NR und hoffentlich auch bald aus Wien weg sind !

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Bertl K. am 26.10.2017 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Die Grüne Bezirksbürgermeisterin

    würde-wird sicher gerne das Denkmal mit dem Geld der Steuerzahler finanzieren. Warum wohl ? Weil vor allem viele Künstler Drogen brauchen, um ihre Kreativität ausleben zu können, und brave zuverlässige Wähler eben ihre grüne Lobby brauchen. Das Dealer aber sogar vor Schulen nicht halt machen um Kinder bereits abhängig machen zu wollen, dürfte die nicht stören - Bin ich froh, daß die Grünen bei uns aus dem NR und hoffentlich auch bald aus Wien weg sind !

  • Chrystal am 26.10.2017 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Canabis

    Dem Hirnverbrannten Künstler würde ich wünschen das sein Kind in die Hände so eines Bunten Dealer kommt und er zusehen muß wie es im Laufe der Zeit draufgeht, und er machtlos ist. Sowas wird wahrscheinlich auch noch vom Staat gefördert. Ungeheuerlich

  • magister am 25.10.2017 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Museum lobt tapfere Drogendealer

    Wenn ich die Stellungnahme der grünen Bezirksbürgermeisterin lese, bin ich nur umso mehr froh, dass die Grünen bei uns nichts mehr zu melden haben.

    • NeverGreen am 26.10.2017 09:20 Report Diesen Beitrag melden

      Schnittlauch

      Es ist wirklich nur mehr erschütternd was den Grünen in Ihren Eierschädeln alles so einfällt. Gott sei Dank Die sind aus dem NR. Eigentlich sollte der vergangene Wahlsonntag zum Nationalfeiertag erklärt werden.

    • Luzifer van der Hölle WIen am 26.10.2017 11:29 Report Diesen Beitrag melden

      Die sind aus dem NR.

      aber leider bis 2020 immer noch in Wien ungebremst tätig ! Dabei steigt die Gefahr durch bis dahin reichlich vergebene Staatsbürgerschaften, daß sie weiterhin genug dankbare Stimmen erhalten werden, an. Nur mittels strengster nationaler Grenzkontrollen könnte man es halbwegs schaffen, den Dealern das Handwerk zu legen, da die dann auf dem Trockenen sässen- und asl positiver Nebeneffekt, Illegale abgewiesen werden können. Darum sind die ja auch so strikt dagegen, mit der Ausrede der Reisefreiheit !

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