Hannover

05. April 2018 19:39; Akt: 05.04.2018 19:43 Print

Tierschützer zweimal tatenlos bei "Killer-Hund"

Mehrere Hinweise, dass der Staffordshire-Terrier nicht artgerecht gehalten wurde, gingen ins Leere. Nun sind zwei Menschen tot. Dem Tier blüht die Einschläferung.

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Das Blutbad vom Dienstag Abend in einer Wohnung in Hannover beschäftigt nach wie vor Behörden und Tierschützer. Ein Staffordshire-Terrier fiel dort sein 57-jähriges Frauchen und ihren 30 Jahre jüngeren Sohn an und biss beide tot. Jetzt wird diskutiert, ob die Tragödie zu verhindern war.

Nachbarn hatten nämlich mehrmals bei Tierschützern Alarm geschlagen. Der sogenannte "Kampfhund" werde nicht artgerecht gehalten, so der Vorwurf. Mitarbeiter des Tierschutzvereins Hannover gingen den Hinweisen 2014 und 2016 nach, verließen die Wohnung beide Male aber unverrichteter Dinge – man habe keine Anzeichen auf Vernachlässigung festgestellt, so der Geschäftsführer jetzt zu Medien (siehe Video oben).

Muss jetzt auch der Hund sterben?

Vierbeiner Chico könnte nun selbst das Schlimmste blühen: Die Behörden prüfen, ob der "Killer-Hund" eingeschläfert wird. Eine Expertin ordnete unterdessen mangelnden Auslauf und aufgestaute Aggression als mögliche Ursachen ein.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • olga.chraska am 05.04.2018 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Hundeattacke

    Schuld waren Menschen. Nur die werden keine Strafe bekommen. Nur der böse? Hund. Ungerechtigkeit. Gut, daß man die eigene Schuld auf einen unschuldigen Hund, der wahrscheinlich echte Tierversteher als Besitzer gebraucht hätte, schieben kann.

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  • Peace am 05.04.2018 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht den falschen bestrafen!

    Ehrlich, ein jeder der sich mit Hunden nur ein wenig auskennt weiß dass der Hund keine Schuld trägt. Ein Tierarzt und Psychologe soll sich doch mal den Hund genau ansehen und wird feststellen dass er ein ganz normaler Hund ist. Nur war er in falschen Händen. Wenn die Behörde den Hund einschläfert ist es unrecht. Der Hund braucht endlich ein schönes Leben mit artgerechter Haltung. Kein Hund beißt ohne Grund derart zu dass war ein Hilferuf seiner Seite, sonst nichts. Vorzeichen muss es gegeben haben sonst wär kein Zwinger vorhanden gewesen. Also wars menschliches Versagen.

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  • Ich am 05.04.2018 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Hund

    Mir ist nicht klar wie der Hund beide gleichzeitig totgebissen haben soll und keiner der beiden in der Lage war die Wohnung zu verlassen um Hilfe zu holen,denn wenn so ein Tier zubeisst dann beisst es sich erstmal bei einem fest und nicht bei beiden gleichzeitig!Etwas ist hier irgendwie komisch!!!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Luna am 07.04.2018 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    ARMER CHICO

    warum kaufen sie sich so einen Hund,wenn man "krank" oder rollstuhlbedingt sich nicht um den Hund kümmern kann .. der arme Hund tut mir so leeeeeid, mir kommen die Tränen, dass ihm.eventuell etwas schlimmes bevor steht wofür er nix kann. Mein Beileid geht trotzdem den Hinterbliebenen.. jedoch greift ein Hund nieeeemals ohne Grund an!!! Habe selbst einen Pitbull und der ist ein Schmusehund! Es kommt drauf an wie man sie erzieht und solche Hunderassen gehören nicht in Käfigen eingesperrt, manche Menschen jedoch schon !!!!!

    • KarinBrandenburg am 09.04.2018 18:27 Report Diesen Beitrag melden

      Freue mich über die 1 changs die der Hund bekomme

      Bin ein Tier Freund ist egal was auch Spinnen oder ähnliches getier der Hund hat bei den Besitzern keine richtige Hundeliebe gehabt und nur auf den Balkon oder sonstiges was der Hund leiden muste das ist ein Tier und muss sich durchsetzen das ist sein Instinkt finde es in Ordnung das er 1 changs bekommen hat er gehört zu cisa Milan da geht es ihm besser. Gruß Karin

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  • W. Wanda am 06.04.2018 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    Kampfhund

    Ich habe selber einen Kampfhund der scharf gemacht wurde im -Ausland seinem Besitzer abgekauft. Bei diesem Hund wurde alles falsch gemacht. So ein Hund ist nie mehr ganz kontrollierbar. Es gibt auch nach 10 Jahren noch Situationen die Ihn an alte Kommandos erinnern. Wichtig ist extrem viel Aufmerksamkeit und Zuneigung in Kombination mit sehr viel Bewegung.

  • Otto am 06.04.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Listenhunde

    Diese Listenhunde haben ein Restrisiko, dass bestätigt jeder Hundeexperte, diese Rassen wurden auf Kampf gezüchtet. Ist ist absolut keine Entschuldigung, dass der Hund nicht artgerecht gehalten wurden, denn das werden leider viele andere Hunderassen auch, aber man liest selten, das ein Labrador oder Bobtail Menschen zerfleischt und das ist der gravierende Unterschied.

  • Max Mustermann am 06.04.2018 06:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kampfhundrassen

    Menschen sind insofern daran schuld, dass sie bestimmte Hunderassen durch Weiterzucht vermehren, die wegen ihrer Stärke ausgelesen wurden. Diese Rassen heissen ja nicht umsonst "Kampfhunde". Sie wurden bzw. werden noch immer in illegalen Hundekämpfen eingesetzt. Das heißt zwar nicht, dass so ein Hund bösartiger als andere Rassen ist - nur wenn er einmal durchdreht, hat man wenig Chance sich gegen ihn zu wehren. Wenn man dann noch zu unbeholfen ist, ihn artgerecht zu halten, sind Probleme mit dem Tier vorprogrammiert.

  • Mike am 05.04.2018 23:46 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Was wenn der Hund jeden Tag verprügelt wurde, wenn er jeden Tag mit den schlimmsten Sachen zu tun hatte... Gibt man ihm auch eine Chance, seinen Unschuld zu beweisen? Nein, eher nicht... Da er nur ein Hund ist, der von den Menschen gekauft und gehalten wurde, jetzt getotet wird... Sein Leben zählt nicht, die Menschen sind diejenige, die darüber entscheiden werden, wer hier lebt, wer hier stirbt. Ich schäme mich, dass ich dieser Art gehöre.