Zehn Arbeiter tot

12. Juli 2018 13:55; Akt: 12.07.2018 13:57 Print

Brücke nach tödlicher Katastrophe gesprengt

Durch einen Fehler in der Konstruktion verloren Mitte Jänner zehn Arbeiter ihre Leben. Jetzt wurde der Rest des kolumbianischen Bauprojekts in Schutt und Asche gelegt.

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446 Meter sollte die Chirajara-Brücke nach ihrer Fertigstellung lang sein und die Autofahrt zwischen der kolumbianischen Stadt Villavicenio und der Hauptstadt Bogotá entscheidend erleichtern. Doch dazu kam es nie: Durch einen Konstruktionsfehler stürzte am 15. Jänner ohne Vorwarnung ein mehr als 200 Meter langes Teilstück in sich zusammen, zehn Arbeiter verloren dabei ihr Leben – "heute.at" berichtete.

Jetzt wurde auch der Rest des tödlichen Bauprojekts in Schutt und Asche gelegt. Dieses Mal völlig kontrolliert: Denn auch auf dem übrig gebliebenen Pfeiler der Schrägseilbrücke wurden Risse entdeckt. Es drohte erneut akute Einsturzgefahr.

Nach Angaben des Portals "El Tiempo" wurden dabei 200 Kilo gezündet. Innerhalb von nur wenigen Sekunden stürzte der tragende Betonpfeiler inklusive Fahrbahn und Kran in sich zusammen. Das Ereignis wurde von zahlreichen Medien des Landes live übertragen:

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(red)