Deutschland

22. Juni 2018 09:49; Akt: 22.06.2018 10:20 Print

Migranten bedrohen Beamte am Asylamt

Interne Akten des deutschen Bundesamts für Asyl und Migration zeigen, wie aggressiv manche Flüchtlinge versuchen, ein Aufenthaltsrecht zu bekommen.

Flüchtlings-Registrierung in Deutschland (Bild: picturedesk.com)

Flüchtlings-Registrierung in Deutschland (Bild: picturedesk.com)

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Nachdem die "Bild"-Zeitung aus Akten zitierte, in denen Mörder, Vergewaltiger und Kriegsverbrecher (offenbar teilweise erfolgreich) um Asyl ansuchten, berichtet sie nun von Drohungen am Bundesamts für Asyl und Migration (BAMF).

Erneut wird mit Aktenzeichen belegt, was Beamte sich manchmal anhören müssen und später zu Protokoll gaben. Ob und welche Konsequenzen es in den jeweiligen Fällen gegeben hat, ist nicht bekannt.

Bombendrohung
"Vorgestern nach meiner Anhörung (Minderjähriger, straffällig) hat mir die Dolmetscherin berichtet, der Antragsteller habe dreimal gesagt, dass er mir, der Entscheiderin, eine reinhauen will. Und dass er auch eine Bombe legen könnte. Meine Entscheidungstendenz geht dahin, dass er eine Vollablehnung bekommen wird."

Mit Anschlag gedroht
"Kürzlich getroffene Aussage eines Antragstellers in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Hamburg: Ich sehe keine Perspektive. Es ist mir alles egal, und wenn ich keinen Transfer bekomme, werde ich einen Anschlag begehen und zu Allah gehen."

Flugzeugabsturz
"Nachdem der Beschuldigte von Mitarbeitern des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten zur Kenntnis bekam, dass er nach Hamburg zurückverwiesen wird, äußerte er sinngemäß, dass er im Falle einer Abschiebung alle töten würde und das Flugzeug zum Absturz bringt. Dem Mitarbeiter teilte er mit drohendem Ton mit, dass er ihn wiedersehen würde."

Ausgebildeter Selbstmordattentäter
"Der Antragsteller gab während der Anhörung zu Protokoll, dass er sechs Monate durch die Taliban zum Selbstmordattentäter ausgebildet wurde."

Mord an Christen
"In der Anhörung der Tante des o. g. Antragstellers hat sie glaubhaft vorgetragen, dass der Antragsteller sie in Deutschland bedroht hat und sie und deren Ehemann töten wollte, da beide zum Christentum konvertiert sind. Sein Bruder habe ihn aus Kurdistan heraus dazu angestiftet."

Sittenwächter
"Nach Misshandlung seiner Ehefrau […] fiel der Antragsteller zuletzt massiv wegen Drohungen gegenüber einer tschetschenischen Mitbewohnerin sowie gegenüber Wachleuten in seiner Unterkunft auf. […] Er hat sich außerdem […] dahingehend geäußert, dass er nicht in Deutschland sei, um Asyl zu suchen, sondern um auf seine Landsleute aufzupassen, dass diese nach islamischen Regeln leben."

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritischer Geist am 22.06.2018 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    dieses Problem ...

    Dieses Problem ist seit Jahrzehnten bekannt! Hat irgendjemand ernsthaft geglaubt, es würde sich lösen wenn wir die Grenzen für jeden öffnen? Man kann sich über die Undankbarkeit dieser "Schutzsuchenden" nur wundern. Noch mehr wundern kann man sich nur noch über jene Einheimischen, die vor diesen Problemen konsequent die Augen verschließen oder so tun, als wäre das alles gar nicht der Fall.

  • MElisabeth1964 am 22.06.2018 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Bei Aggressivität sofort ablehnen!

    Bei Aggressivität sofort ablehnen und gleich wieder abschieben!!

    einklappen einklappen
  • Arno am 22.06.2018 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Kommentar

    ist kein Kommentar, denn das braucht man nicht weiter zu kommentieren.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 22.06.2018 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Asylamt Beamte

    Was sagen denn Organisationen wie Zara dazu? Ist das nicht rassistisch und diskriminierend, wenn Beamte am Asylamt so behandelt werden?

  • Silvia K. am 22.06.2018 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Tja, wissen wir alles und das nicht seit

    heute. Es hat sich schon vor 30 Jahren abgezeichnet. Nur rote Politik hat es totgeschwiegen und aus einem Problem eine Katastrophe produziert, die wir noch länger nicht in den Griff bekommen werden. Außer, wir werfen wirklich alle raus und das sofort! Gottseidank kann man Fehler korrigieren. Ein Anfang wäre es, dem Islam den Religionsstatus abzuerkennen, weil er nur eine hasserfüllte Ideologie. ein Todeskult ist und nichts anderes.

  • SockenRambo am 22.06.2018 11:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pusteblume

    Wo sind denn da jetzt die schlauen Kommentare von Korbi, Lupo usw.. toll EURE alle Menschen sind gleich und toll und Pusteblume ..Kollegen

    • Dosi am 22.06.2018 19:18 Report Diesen Beitrag melden

      @SockenRambo

      Das habe ich mich auch schon gefragt. Überhaupt ruhig geworden in letzter Zeit um die Beiden.

    einklappen einklappen
  • Egon am 22.06.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur in Deutschland

    Auch in Österreich, speziell in Wien ist das nichts Ungewöhnliches. Tagesüblich.

  • gleiches Recht für Alle am 22.06.2018 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Die Verweisung

    das nennt man dann so glaube ich schwere vorsätzliche Nötigung - Schnellrichter u. sofort des Landes verweisen und lebenslanges Einreiseverbot