Grusel-Geheimnis

13. Februar 2018 13:12; Akt: 13.02.2018 16:07 Print

Forscher lösen Rätsel um "schreiende Mumie"

132 Jahre nach ihrem Fund haben Archäologen das Geheimnis der "schreienden Mumie" gelüftet. Die Story ist filmreif ...

Grausig: Die

Grausig: Die "schreiende Mumie" sorgte seit 132 Jahren für Rätselraten. Jetzt kam heraus, dass es sich um den Sohn eines Pharaos handelt. (Bild: Screenshot Youtube/Ministerium für Altertum)

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Seit 132 Jahren sorgte sie für Grusel: 1886 wurde eine Mumie in "Deir el-Bahari" gefunden, einer antiken Nekropole in Ägypten auf der Westseite des Nils, deren Mund grotesk zu einer schmerzverzerrten Grimasse verzogen ist. Doch trotz aller Forschungen blieb das Rätsel um die "schreiende Mumie" ungelöst – bis jetzt. Die Lösung schlägt jeden Hollywood-Krimi im Längen.

Im Netz wird über den Grusel-Fall berichtet (Quelle: YouTube).

Die Archäologen hatten festgestellt, dass der Körper des Toten mit Schafshaut und Leder umwickelt war – ein Zeichen, dass der Verstorbene als "unrein" angesehen wurde. Bis vor kurzem vermuteten die Wissenschafter, dass er vergiftet worden war und deshalb seinen Mund in großem Schmerz aufgerissen hatte. Doch dazu wollte nicht passen, dass die Mumie in der Nähe der Königsgräber entdeckt worden war. War der Tote adligen Blutes gewesen?

Der Tote war ein Prinz – und brachte seinen Vater um

Forscher fanden nun durch einen DNA-Abgleich heraus: Bei dem Toten handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Prinz Pentawere – den Sohn des bekannten Pharaos Ramses III.! Aber die Story wird noch besser: Laut Archäologen soll der Prinz mit seiner Mutter, Königin Tiye, – der zweiten Frau von Ramses – ein Mordkomplott gegen den Pharao geschmiedet haben. Tiye wollte ihren Sohn selbst auf dem Thron sehen. Nach dem gewaltsamen Tod des Herrschers wurden die beiden überführt und vermutlich gehängt – deshalb das schmerzverzerrte Gesicht des Toten.

Pharao Ramses III. war mit durchgeschnittener Kehle und mehreren anderen Schnittverletzungen gefunden worden – so, als ob es mehrere Angreifer gewesen wären. Trotzdem sind die Umstände seines Todes längst nicht geklärt.
Die auch unter dem Namen "Unbekannter Mann E" bekannte Mumie wird nun erstmals in Kairo ausgestellt ...


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(tas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vroni am 13.02.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Schein als sein

    Alle guten Archäologen stammen wohl aus Hollywood.

  • BOB am 02.03.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Das ist doch Schwachsinn. Man stirbt doch nicht mit dem letzten Gesichtsausdruck. Beim Tod entspannen sich bekanntermaßen alle Muskeln, auch die im Gesicht. Es ist wahrscheinlicher, dass der Kopf des Toten nach hinten gekippt und die Kinnlade nach unten gegangen ist. Dann ist er vertrocknet statt zu verwesen. Daher der Gesichtsausdruck.

Die neusten Leser-Kommentare

  • BOB am 02.03.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Das ist doch Schwachsinn. Man stirbt doch nicht mit dem letzten Gesichtsausdruck. Beim Tod entspannen sich bekanntermaßen alle Muskeln, auch die im Gesicht. Es ist wahrscheinlicher, dass der Kopf des Toten nach hinten gekippt und die Kinnlade nach unten gegangen ist. Dann ist er vertrocknet statt zu verwesen. Daher der Gesichtsausdruck.

  • Vroni am 13.02.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Schein als sein

    Alle guten Archäologen stammen wohl aus Hollywood.