Anschlag auf Spion

11. März 2018 15:57; Akt: 30.03.2018 10:00 Print

Gift: Behörden warnen jetzt 500 Lokalbesucher

Nach dem Giftanschlag auf den Spion Sergej Skripal und dessen Tochter, warnen Behörden die Besucher jener beiden Lokale, in denen das Gift gefunden wurde.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ermittler haben Spuren von jenem Nervengift, mit dem Skripal und seine Tochter vergiftet wurden, in einem Pub und einem italienischen Restaurant sichergestellt. Der Doppelagent und seine Tochter hatten die Bar "The Mill" und den Italiener "Zizzi" im südenglischen Salisbury besucht, bevor sie wenig später auf einer Parkbank mit Vergiftungserscheinungen aufgefunden wurden.

Nun warnen Behörden die rund 500 Personen, die eine der beiden Lokalitäten am 4. oder 5. März ebenfalls besucht hatten. Es bestehe zwar kaum ein Risiko, dass ebenfalls Vergiftungserscheinungen auftreten könnten, dennoch sollten die Betroffenen sicherheitshalber ihre Kleidung waschen.


Der 66-jährige Skripal und seine 33-jährige Tochter Yulia befinden sich Berichten zufolge nach wie vor in einem kritischen Zustand. An der Aufklärung des spektakulären Falls sind mehr als 250 Polizisten beteiligt. Auch die Unterstützung des Militärs wurde angefordert.

Nach wie vor können die Ermittler nicht mit Sicherheit sagen, wie die Opfer des Anschlags mit dem Nervengift in Kontakt gekommen sind. Die Quelle des Gifts könnte sich Berichten zufolge auch im Haus des Agenten befinden.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.