"Fall Fritzl" in Schweden

18. Januar 2016 10:11; Akt: 24.01.2016 03:40 Print

Horror-Arzt hielt Sex-Opfer in Bunker

Ein grauenhafter Fall beunruhigt derzeit Schweden: Ein Arzt betäubte eine dreißigjährige Frau und verschleppte sie quer durch das Land in ein selbstgebautes Bunkergefängnis, wo er sie als Sex-Sklavin hielt. Als die Sache aufzufliegen droht, nimmt er das Opfer sogar mit zur Polizei.

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Ein grauenhafter Fall beunruhigt derzeit Schweden: Ein Arzt betäubte eine dreißigjährige Frau und verschleppte sie quer durch das Land in ein selbstgebautes Bunkergefängnis, wo er sie als Sex-Sklavin hielt. Als die Sache aufzufliegen drohte, nahm er das Opfer sogar mit zur Polizei.

Der Arzt soll die Frau in ihrem Appartement in Stockholm besucht haben. Dort betäubte er sie mit präparierten Erdbeeren, die mit dem Schlafmittel Rohypnol versehen waren. Dann soll er sie in ihrer Wohnung vergewaltigt haben.

Danach setzte er sie in einen mitgebrachten Rollstuhl und fuhr sein Opfer 500 Kilometer weit zu seinem Bauernhof, wo er fünf Jahre lang einen 60 Quadratmeter großen Bunker gebaut hatte. Er setzte der Frau verschiedene Gummimasken auf, damit sie niemand wiedererkennen konnte.

Während der Gefangenschaft soll sein Opfer größtenteils gefesselt gewesen sein. Der Arzt verabreichte seiner Gefangenen die Anti-Baby-Pille und soll ihr Blut auf ansteckende Krankheiten untersucht haben. In den Tagen ihrer Gefangenschaft soll er sie mehrfach vergewaltigt haben.

Nach einigen Tagen fuhr der Mann zurück in die Wohnung des Opfers, um presönliche Sachen der Frau zu holen - die Polizei hatte das Schloss bereits ausgetauscht. Als der Mann bemerkte, dass die schwedische Behörden nach der Frau fahndeten, fuhr er mit der Frau zur Polizei und verlangte von ihr, dass alles in Ordnung sei. Das Opfer aber deckte das Verbrechen auf. Der Arzt wurde noch auf der Polizeistation verhaftet.



 


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